Selten wird der Usus, Marihuana mit Tabak vermischt zu einem Joint zu drehen hinterfragt. Aber warum mischen wir das grüne Gold eigentlich mit Tabak? Und gibt es eigentlich gute Alternativen, die den Tabak ersetzen können?
Auch wenn die Legalisierung vor der Tür stehen mag – noch ist Vorsicht geboten beim Kiffen, ob nun in der Öffentlichkeit oder Zuhause. Da der Weed-Geruch unverwechselbar und stark ist, können schnüffelnde Nachbarn schon einmal zum Problem werden. Was also tun? Wir haben ein paar garantiert nützliche Tipps gesammelt, um Cannabisgeruch zu verschleiern.
Tipp 1: Lüften
Sowohl beim Rauchen von Zigaretten als auch Joints gilt die Regel: Immer lüften. Lieber entweicht der Geruch direkt aus dem Fenster bevor er sich in der Wohnung staut und dann aus Ritzen und Türspalt quellt.
Tipp 2: Weed unter Verschluss halten
Bewahre dein Gras oder Hasch immer in einem luftdicht verschließbaren Behälter auf, am besten aus Glas. Das hilft dir zu vermeiden, mehr Luft als nötig mit dem typischen Geruch zu „kontaminieren“. Dasselbe gilt übrigens für Joint-Stummel: Lasse sie nicht offen im Aschenbecher liegen, sondern entsorge sie direkt im Mülleimer.
Tipp 3: Verwende Rauchfilter
Mittlerweile gibt es ein tolles Hilfsmittel um die Geruchsentwicklung eines Joints zu unterdrücken – den sogenannten „Sploof“. Der Rauchfilter besteht im Wesentlichen aus einem Kohlefilter, der den Rauch filtert und/ oder mit einer aromatisierten Essenz überdeckt. Man nutzt ihn direkt beim Rauchen, indem man den Rauch direkt in das Gerät bläst.
Tipp 4: Lufterfrischer
Das gute alte Febreze ist nicht zu unterschätzen. Sie unterdrücken den Geruch zwar nicht zu hundert Prozent, aber trotzdem ziemlich effektiv. Versprühe die einmal vor und einmal nach deiner Rauchsession.
Tipp 5: Kaffee
Kaffee überlagert die den Geruch produzierenden Terpene ganz toll! Nutze einfach den Kaffeesatz deiner morgendlichen Kaffeetasse und stelle ihn offen in die Wohnung- das ist schon eine große Hilfe, den Cannabisgeruch zu absorbieren.
Tipp 6: Pfeifen nutzen
Pfeifenrauch ist deutlich weniger geruchsintensiv als der Rauch, der durch den Zug am Joint produziert wird. Greife also im Zweifelsfall immer zur Pfeife wenn dich die Rauchlust packt und die Nachbarn Zuhause sind!
Sicherlich wart ihr schon mehr als einmal in der Situation, dass ihr gekifft hattet und euch dann gefragt habt, ob ihr doch noch Autofahren wollt. Die Aussicht auf das eigene Bett statt dem Gästebett bei Freunden lockt. Oder die Fahrt zum Supermarkt, um Süßigkeiten zu kaufen, nachdem man den ersten Joint des Abends genossen hat.
Du willst in die Ferne schweifen aber auf den Joint-Genuss nur ungern verzichten? Wir stellen dir hier unser persönliches Favoriten-Trio unter den cannabisfreundlichsten Reisezielen zusammen – check it out bevor du deine Koffer packst! Die Niederlande haben wir übrigens mit Absicht hier weggelassen, denn dass unser Nachbarland eine Reise wert ist, ist wohl jedem bekannt!
Uruguay
Rauchen – schamlos und in aller Öffentlichkeit? Das geht in Uruguay! In dem südamerikanischen Land ist der Cannabiskonsum zu hundert Prozent legal. Zwar wird der Cannabistourismus nicht gerne gesehen, aber du machst dich nicht strafbar, wenn du so viel rauchst, wie du möchtest. Neben der Cannabis-Freiheit kannst du auch die schönen Strände genießen und beides lässt sich ja gut kombinieren!
Kanaren
Der Spitzenreiter europäischer Toleranz, was das Rauchen betrifft sind ganz klar die Kanarischen Inseln. Auf der Inselgruppe im Atlantik finden sich seit den Sechzigern Cannabisfreunde aus ganz Europa zusammen. Das Zauberkraut ist dort in sogenannten Social Clubs erhältlich – eigentlich nur für Clubmitglieder mit dortigem Wohnsitz, aber man macht gerne Ausnahmen! Das Rauchen von Cannabis ist in der Öffentlichkeit zwar verboten, aber nichts ist einfacher als auf den vielen ausgedehnten Wanderwegen ein gemütliches Plätzchen zu finden. Von diesen klimatisch und landschaftlich vielseitigen Vulkaninseln hast du von fast überall eine einmalige Aussicht und kannst den Blick über den endlosen Ozean schweifen lassen. Ein schönes Ambiente und nur vier Flugstunden aus dem europäischen Norden entfernt.
Portugal
Ebenfalls ein nahegelegenes Reiseziel für Weed-Konsumenten ist der Westen der Iberischen Halbinsel: Portugal. Seit 2001 sind in dem Land alle Rauschmittel entkriminalisiert. Wenn du neben Interesse am Rauchen auch die Wellen abreiten möchtest, bist du mit einer Reise nach Portugal gut beraten. Für Einsteiger bieten viele Surfcamps hier Kurse an und auch als erfahrener Surfer findest du hier viele Gleichgesinnte. Trotz der Entkriminalisierung ist es in der portugiesischen Öffentlichkeit jedoch nicht legal, sich einen Joint anzuzünden – der persönliche Besitz von Marihuana kann immer noch mit einer Geldstrafe belegt werden. Vorsicht ist also geboten bei der Erkundung dieses vielseitigen Landes mit seiner schier endlosen Küstenlinie und seiner pulsierenden Hauptstadt Lissabon!
Immer mehr Cannabiskonsumenten bereiten Drogentests am Arbeitsplatz Kopfschmerzen. Wir verraten dir hier, wie du dich am besten auf den Test vorbereitest und wie du deine Probe „sauber“ bekommst.
Mal wieder keine Ideen? Ein leeres Blatt gähnt dich an, obwohl du eigentliche gerade total motiviert warst, dein eigenes Gemälde auf die weiße Leinwand vor dir zu zaubern? Ein Joint könnte dir helfen und wir erklären dir hier, warum.
Wenn man sich in einem holländischen Coffeeshop zur Weed-Auswahl beraten lassen möchte, wird einem regelmäßig die Frage gestellt „Indica“ und „Sativa?“. Aber was bezeichnen die Ausdrücke eigentlich?
Indica und Sativa sind enge Verwandte und doch unterscheiden sich diese zwei vermeintlichen Hauptarten von Cannabis voneinander – so die allgemeine Meinung. Geschichtlich geht diese Zweiteilung einige Jahre zurück.
Cannabisextrakte und -konzentrate füllen dieser Tage die Regale der Headshops. Sie werden immer beliebter. Da stellt sich die Frage: Warum nicht mal die Küche zum Labor umwandeln und ein paar Fläschchen selbst herstellen. Wir zeigen euch wie´s geht!
Fast jeder Cannabis-Liebhaber fragt sich irgendwann einmal, ob er sein Lieblingsgewächs nicht doch auch einmal selbst anbauen möchte. Im Haus ist das oft nicht so einfach, denn die Pflanzen brauchen Platz und außerdem kann der Geruch belästigend sein. Also geht es raus ins Freie! Aber ganz so einfach ist das auch nicht. Einfach Samen auf die Erde werfen und hoffen, dass etwas wächst, ist meist nicht erfolgversprechend. Außerdem sollte man über eine gute Privatsphäre verfügen – Ihr wisst, der Eigenanbau ist immer noch illegal. Denn nach § 29 BtMG sind Anbau, Handel und Besitz von Cannabis ohne Lizenz strafbar. Aber das wird sich ja wahrscheinlich bald ändern und dann könnt ihr ganz offiziell mit dem Gärtnern loslegen! Wir haben ein paar wichtige Punkte gesammelt, die ihr für einen erfolgreichen Anbau beachten solltet:
Es tobt ein ewiger Streit um den Einfluss der Gene versus den Einfluss der Sozialisation auf das menschliche Verhalten. Tausendfach wissenschaftlich diskutiert wurde auch die Neigung eines Menschen, Suchtverhalten zu entwickeln. Warum zum Beispiel schaffen es manche Menschen, sich das Joint Rauchen für gelegentliche Chill-Runden im Freundeskreis aufzusparen während andere zu Hardcore-Kiffern mutieren, die bereits morgens der Versuchung eines Joints oder gar einer Bong erliegen? Haben Sie vielleicht doch eine genetische Vorveranlagung, die es ihnen besonders schwer macht, den Konsum zu kontrollieren? Aktuellen Studien zufolge jedenfalls haben unsere Gene einen Anteil am Risiko für die Entwicklung einer Cannabisabhängigkeit.