Cannabisanbau im Sommer: Wie deine Hanfpflanzen die Hitze überstehen

In den vergangenen Jahren konnte man beobachten, dass unsere Sommer tendenziell länger und heißer werden. Obwohl wir alle einen schönen Sommer genießen, sind Temperaturen von bis zu 40 Grad wohl für die meisten im Alltag eher unattraktiv. Aber nicht nur wir Menschen leiden unter den tropischen Temperaturen. Hitzewellen und Trockenheit haben einen negativen Einfluss auf Natur und den Anbau von Pflanzen jeglicher Art. Auch Cannabispflanzen sind leider nicht gut gegen die Hitze gerüstet. Daher musst du beim heimischen Anbau Vorkehrungen treffen, um die Hitzewelle mit gesunden Hanfpflanzen zu überstehen. In diesem Beitrag haben wir die einige der wichtigsten Tipps und Tricks zusammengefasst.

Wasser, Wasser und Wasser!

Die wohl offensichtlichste aber dennoch oft vergessene Maßnahme ist eine ausreichende Bewässerung der Pflanzen. Im Rahmen der hohen Temperaturen werden die Pflanzen und das Erdreich schnell ausgetrocknet. Es ist daher essenziell, dass du deine Hanfpflanzen regelmäßig mit Wasser versorgst. An heißen Tagen bedeutet dies, dass du mindestens einmal täglich große Mengen Wasser zuführen solltest. Der ideale Zeitpunkt hierzu ist abends. Sobald die Sonne verschwunden ist und die Temperaturen langsam zurückgehen solltest du gießen. So kann das Wasser über Nacht ideal aufgenommen werden. Wird morgens gegossen, ist das Wasser zu schnell verdunstet. Je nach deinen finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten gibt es auch automatische Bewässerungssysteme oder „Tropfsysteme“, die deine Pflanzen ideal versorgen können.

Erde mit Stroh schützen

Bei einer starken Sonneneinstrahlung trocknet der Boden schnell aus. Um dies zu verhindern, kannst du etwas Stroh um deine Pflanzen verteilen. Die Strohschicht sollte 4 – 5 cm betragen. Die dünne Schutzschicht sorgt dafür, dass dein Substrat länger feucht bleibt und deine Pflanzen auch über den Tag ausreichend Wasser haben. Der Stroh-Trick ist allerdings kein Ersatz für das regelmäßige Gießen!

Unkraut entfernen

Unkraut ist lästig. Aber warum kann man es nicht einfach wachsen lassen? Das Problem besteht darin, dass Unkraut, wie jede andere Pflanze auch Nährstoffe und Wasser aus dem Boden zieht. Besonders während einer Hitzewelle sollte Unkraut daher entfernt werden, damit die Cannabispflanzen alle möglichen Ressourcen nutzen können. Wir wollen schließlich nicht das Unkraut züchten, sondern unser Weed erhalten.

Hanfpflanzen beschneiden

Je nach Sorte deiner Hanfpflanze ist es möglich, diese zu beschneiden. Sofern es die Pflanze zulässt, ist es sinnvoll zu beschneiden. Je weniger Blätter an der Pflanze sind, desto mehr Wasser bleibt für die wichtigen Pflanzenteile. Es ist allerdings darauf zu achten, dass deine jeweilige Sorte mit dem Beschneiden klarkommt. Beachte daher genau die individuellen Pflegehinweise!

Ein Dach für dein Cannabis

Wenn alles nichts hilft und die Hitzewelle droht dein Weed zu zerstören, hilft nur noch ein „Dach“. Mit diversen Mitteln, aus dem Gartenhandel oder einfach einem Sonnenschirm kannst du dafür sorgen, dass deine Pflanze etwas weniger von der Sonne belastet wird. Für Profis ist ein Gewächshaus der ideale Weg. Gewächshäuser gibt es übrigens auch in kleiner Ausführung. Schau dich also mal im Fachhandel um und kaufe die passenden Schutzmaßnahmen für deine Situation.

Dein Portal für Cannabis

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