Weitere Chancen von Cannabis – THC-Mikrodosierung

Oft wird sie mehr mit psychedelischen Substanzen wie LSD oder Zauberpilzen in Verbindung gebracht. Die Mikrodosierung. Die beiden genannten Stoffe lösen bei einer vollen Dosierung sehr starke halluzinogene Effekte aus. Doch Konsumenten berichten von gesundheitlich fördernden Effekten bei Mikrodosierung. Ist die Mikrodosierung also auch eine Chance für THC? Der Blogbeitrag wird das einmal näher betrachten.

Berichtet wird von Konsumenten, die mit LSD oder ähnlichem mikrodosieren, dass es zu positiven Effekten kommt. So verringern die sehr geringen Dosen der Droge beispielsweise Angstzustände und Depressionen, verbessern die Konzentration und Kreativität, verringern die Abhängigkeit von Alkohol und Tabak.

Mikrodosierung von THC

Oft steht bei Cannabiskonsumenten ein Ziel im Mittelpunkt, das super-high. Doch auch die Mikrodosierung kann seine Vorzüge haben. Besonders medizinische Anwender können hier gute Ergebnisse erzielen. Wie schon bekannt ist, kann Cannabis zu einer Verbesserung des Wohlbefindens beitragen. Es hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit, wenn der Patient unter Schmerzen, Angstzuständen und Depressionen leidet. Auch kommt es als Schlafmittel und Appetitsteigerer zum Einsatz. Viele Patienten, die erstmals Cannabis ausprobieren, werden allerdings durch dessen „Stoned“- Wirkung abgeschreckt.

Selbst Sorten mit einem minimalen THC-Gehalt können einen positiven Effekt auslösen, der sonst nicht erzielt wird. Denn die psychoaktive Komponente des Cannabis hat gesundheitliche Vorzüge haben, die zusammen mit den Cannabinoiden und dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagieren. Medizinische Cannabis-Anwender können also von einer Mikrodosierung profitieren, denn so wird dem Körper das Cannabis in niedriger Dosierung zu geführt ohne einen Stoned-Effekt auszulösen.

Auch außerhalb des medizinischen Bereich wird eine Mikrodosierung debattiert. Sie könnte das generelle Wohlbefinden steigern. In Form von CBD-Öl wird die Mikrodosierung schon im Mainstream praktiziert.

Die Mikrodosierung: Wie viel Cannabis braucht man?

Ein häufig gehörtes Motto ist „Low and slow“. In Kreisen von Mikrodorierungs-Befürwortern empfiehlt man mit einer täglichen Dosis von 2-3mg anzufangen. Nachdem man dies einige Tage beibehalten hat, kann man die Dosis bei Bedarf nach oben anpassen. Dabei sollte man im Blick behalten, dass man auf eine Wirkung abzielt, die das Wohlbefinden steigert. Die Bewusstseinsveränderung sollte nicht im Vordergrund stehen. Die Reaktion des Körpers kann je nach Körpergröße, Gewicht, Stoffwechsel und anderen genetischen und umweltbedingten Faktoren variieren. Bei Gewohnheitskonsumenten kann es zu Cannabis-Toleranzbildungen kommen.

Mikrodosierung von THC

THC in Mikrodosen einzunehmen kann schwer sein. Es gibt die Möglichkeit sie mittels Gummibärchen und anderen essbaren Cannabisprodukten mit festgelegtem Cannabinoid-Gehalt einzunehmen. Diese haben einen klaren Vorteil. Auch über Vape-Kartuschen kann Cannabis aufgenommen werden. Diese sind mit Cannabisextrakt angereichert. Hier sollte man nur offizielle Produkte kaufen. Das ist in Ländern, in denen Cannabis nicht legal ist, natürlich nicht möglich.

Greift man auf Inhalation zurück, gibt es eine naheliegende Herangehensweise. Man beginnt mit einem Zug und lässt diesen wirken. Eine weitere Option besteht darin, selbst essbare Cannabisprodukte also Edibles herzustellen. Wobei hausgemachte Produkte natürlich nie so verlässlich wie standardisierte gekaufte Produkte sein können. Alles in allem ist die Cannabis-Mikrodosierung eine sehr persönliche Sache und braucht zur Perfektionierung ihre Zeit.