Vapen oder dabben – Vor- und Nachteile

Heutzutage stehen einem verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung sein Gras zu rauchen. Früher waren diese Entscheidungen noch einfacher. Die Entscheidung fiel zwischen einem Joint, einer Bong oder einer Pfeife. Doch Technologie hat den Konsum von Gras revolutioniert. Die zwei größten Trends der letzten Jahre sind das Dabben und das Vapen von Gras. In diesem Blogbeitrag werden wir weiter auf diese beiden Trends eingehen.

Verdampfen der Cannabis-Trend

Der Cannabiskonsum durch Erhitzen wird Verdampfen (Vaping) genannt. Durch einen Konvektionsprozess werden die Cannabinoide und Terpene freigesetzt. Dabei werden sie nicht verbrannt. Es wird nur Dampf produziert, weshalb die Methode sich großer Beliebtheit erfreut. Da kein Rauch entsteht, ist die Methode weniger schädlich für die Lunge.

Durch die gesundheitlichen Vorteile ist Vapen eine der populärsten Konsummethoden geworden. Außerdem ist es anwenderfreundlich. Das Rollen eines Joints erfordert etwas Übung. Dagegen ist Verdampfen sehr einfach. Für den Konsum wird das Gras zerkleinert und in die Füllkammer gefüllt. Danach kann es los gehen.

Zwischen den Formen des Verdampfen von Cannabis muss unterschieden werden. Auf dem Markt sind Geräte erhältlich, die für die Verwendung von getrocknetem Blütenmaterial gedacht sind, sowie Geräte mit vorgefertigten Vape-Kartuschen für extrahiertes CBD und/oder THC und genau bemessene Mengen an Inhaltsstoffen enthalten. Die Verkaufsquelle sollte seriös sein, wenn es um Vaping-Kartuschen geht.

Vaping-Vorteile

Zu den Vorteilen von Vaping gehört der Geschmack. Das Verdampfen von Cannabis ist eine kontrollierte Erhitzungsmethode. Es kommt zu einem vollen Terpengeschmack.

Vaping Nachteile

Zu den Nachteilen von Vaping gehört, dass in den Körper mehr THC gelangt. Ist man erfahrener Cannabiskonsument, kann es sein, dass man sich zunächst an des Vapen von getrockneten Blüten gewöhnen muss. In diesem Fall kann einem die Wirkung zu schwach vorkommen. Man kann es auch als sanftere Wirkung bezeichnen. In manchen Fällen wird diese bevorzugt. Beispielsweise können so medizinische Anwender den ganzen Tag verdampfen ohne ihre Funktionalität zu verlieren.

Dabben, der Cannabis-Trend

Ein „Rig“ wird für das Dabben von Cannabis benötigt. Es handelt sich um eine Apparatur mit der man Cannabis-Extrakt in Form von hochkonzentriertem Haschöl verdampfen kann. Das Öl ist sehr klebrig und existiert in verschiedenen Konsistenzen. Es ist unter etlichen Namen bekannt. Am häufigsten hört man von BHO (Butane Hash Oil), Wax, Shatter und Budder.

Der „Rig“ kommt aus Britisch Colombia (Kanada) und entstand Mitte der Nuller Jahre. Aussehen tut er ein bisschen wie ein Bong, er besitzt allerdings einen „Dab-Nail“. Das ist im Prinzip der Kopf. Eine besonders hochwertige Art der Dap-Nails ist ein Quartz-Banger. Zur Anwendung wird der Dap-Nail mit einer starken Flamme sehr hoch erhitzt. Dazu benutzt man z.B. einen Bunsenbrenner. Daraufhin träufelt man das Öl mit einem Dabbing-Tool hinein. Der Dampfer wandert bei der Inhalation erst durch Wasser.

Dabben ähnelt dem Vaping, denn auch hier wird Cannabis sehr hoch erhitzt. Ob beim Dabben allerdings Rauch entsteht, wird diskutiert. Das hängt von der Höhe der Erhitzung ab. Bei mehr als 425° C kommt er zu Verbrennung und Rauch entsteht. Aus diesem Grund kann man beim Dabben ein Banger-Thermometer verwenden.

Dabben-Vorteile

Medizinisch ist Dabben gesünder als Rauchen. Die Wirkung ist direkt spürbar. Für medizinische Anwender bedeutet das eine direkte Linderung ihrer Symptome. Für Freizeitkonsumenten führt es zu einer wohlschmeckenden hochpotenten Inhalation.

Dabben-Nachteile

Kommt man Neu-Konsument beim Dabben, kann die Methode überwältigend stark sein, denn die THC-Zufuhr ist hoch konzentriert und intensiv. Außerdem gibt es Nebenwirkungen bezüglich des Langzeitkonsums. Das ist deshalb bedenkenswert, da der hohe THC-Gehalt zu Toleranzen führen kann.

Es bilden sich außerdem Risiken durch den Extraktionsprozess, mit dem man aus trockenen Blütenmaterial konzentriertes Cannabisöl herstellt. Das involvierte Butan hat schon einige Explosionen beim Extraktionsvorgang in der eigenen Wohnung geführt.