Shatter und Wax – Eine Definition

Cannabisextrakte enthalten bis zu 90% THC oder CBD. Sie sind also äußerst konzentriert. Zwei Arten von ihnen sind Shatter und Wax. In Cannabisextrakten wird das grüne Pflanzenmaterial von den Cannabinoiden und anderen wesentlichen Verbindungen getrennt. Isolierte Bestandteile sind THC und CBD sowie Terpene, Fette, Omegasäuren und Phytoproteine, diese werden durch den Extraktionsprozess freigesetzt.

Hasch, Öle, Budder, Charas, Nederhasch sind die unterschiedlichen Arten von Konzentraten, die durch unterschiedliche Arten von Extraktionsmethoden hergestellt werden. Zu Extraktion gibt es verschiedene Verfahren. Einige sind lösungsmittelbasiert andere sind lösungsmittelfrei. Diese Techniken werden häufig mit Stoffen wie Kohlenstoffdioxid, Propan, reine Kohlenwasserstoffe, Alkohol, Dampf und kalte Pressung durchgeführt. Shatter und Wax sind Arten von Extrakten, die oftmals durch lösungsmittelbasierte Methoden erzeugt, bekannt als BHO oder Butane Hash Oil.

In Fall von Butan löst es als Lösungsmittel die ätherischen Öle und andere löslichen Verbindungen auf. Als Abfallprodukt entsteht das Pflanzenmaterial und andere Membranen, die an den Harzen haften. Hasch besteht aus komprimierten Trichomen, die ihre Membranen und Säcke behalten. BHO hingegen etzieht das Öl aus den Trichomen welches Zellmembranen und andere organische Speicher zurücklässt. Man kann sagen, das so eine der reinsten Formen von Konzentraten entsteht.

Die Herstellung von Shatter und Wax

In einer Röhre werden gereifte und ausgehärtete Blüten und Verschnitt gesammelt. Man presst dann Butan durch die Röhre. Das Butan entzieht dem Pflanzenmaterial so die Cannabinoide. Durch Verdampfen wird das Butan dann aus dem Produkt entfernt. Butan ist gesundheitsschädlich, weshalb der Verdampfungsprozess so wichtig ist. Abhängig vom Terpenprofil, der Art des Lösungsmittels, der Verdampfungsmethode, Temperatur und Nachverarbeitung, wird BHO Konzentrate in variierenden Farben mit unterschiedlichen physischen Konsistenzen hervorbringen.

Ein Vergleich: Shatter und Wax

Nach dem Verdampfen des Butans bildet sich eine lichtdurchlässige Platte, diese wird Shatter genannt. Oftmals tocknet man diese dann zu einer toffeeartigen Härte. Danach wird es nicht gemischt oder durcheinander geschüttelt, um eine neue Konsistenz zu erschaffen. Wenn es nach dem Vorgang dickflüssig wie kaltgeschleuderter Honig ist, neent man es „Sap“ (Saft). Liegt die Konsistenz zwischen flüssig und fest, nennt es „Pull and Snap“. Es ist dann von der Konsistenz her wie ein Karamellbonbon.

Dahingegen ist Wax halbfest und undurchsichtig und erinnert an Haarwachs oder cremefarbene Ambra. Beim durcheinander schütteln der Mischung formt sich Wax. Die Harzmoleküle setzen sich unsymmetrisch in das glasartige Shatter-Gitter.

Genetik ist das Stichwort was hier wichtig ist. Sie spielt eine große Rolle bei der Bestimmung des generellen Ergebnisses eines Extrakts. Ungeachtet dessen, welches Lösungsmittel verwendet wird, ist die Sorte immer noch von größter Wichtigkeit.

Die Qualität von Wax

Weich, krümlig und undurchsichtig sollte Cannabis-Wax sein. Die Qualität ist häufig von der Farbe abhängig. Eine dunklere Färbung bedeutet schlechtere Qualität. Helles bernsteinfarbendes Wax ist hingegen von guter Qualtät. Allerdings ist die Farbe nur ein Anhaltspunkt.

Eine Geschmacksprobe ist der beste Test. Sauber und köstlich schmeckt reines Konzentrat. Die Terpene spielen harmonisch zusammen. Minderwertiges Wax hat einen schmutzigeren Geschmack, der an Rauchen erinnert. Auch die Wirkung ist ein Hinweis auf die Qualität. Saubere und starke Highs erwartet man von einem guten Wax.

Qualität von Shatter

Die Regeln sind zum Teil die Selben bei der Bewertung von Shatter. Es sollte durchsichtig und gleichmäßig beschaffen sein. Verunreinigungen sind häufig deutlicher zu erkennen als bei Wax. Wenn das Licht durch das Shatter scheint, sollte es eine goldene Farbe haben.

Auch die Wirkung sollte sauber, stark und sehr rein sein. Etwas Erfahrung hilft bei der Bestimmung der Qualität.

Die Verwendung von Shatter und Wax

Die Konzentration von Cannabinoiden ist bei Shatter und Wax ungefähr identisch und liegt bei etwa 90%. Beide kann man dabben oder verdampfen. Wax ist meist besser zu handhaben beim Dabbing. Wax und Shatter können auch sanft erhitzt werden und in Esswaren eingearbeitet werden.

Die Branche von Konzentraten wächst rasch. Ein geschulter und scharfsichtiger Markt wird mit den hochwertigsten Produkten darauf ausgerichtet. Laborausrüstung und moderne Extraktionstechnologie führen zu einigen der feinsten Cannabisprodukte, die jemals existiert haben.