Regenerative Landwirtschaft mit Cannabis

Obwohl Cannabis in vielen Ländern weiterhin verboten ist, gibt es eine große Nachfrage, was bedeutet, dass auch umfangreiche Cannabisindustrie besteht. Die Landwirtschaft hat einen großen Einfluss auf unsere Umwelt und den Klimawandel. Auch der großflächige Cannabisanbau hat diverse Auswirkungen auf unsere Umwelt. Da wir in einer Zeit leben, wo Umweltverschmutzung und Klimawandel zu einer großen Bedrohung geworden sind, muss die Landwirtschaft nachhaltiger oder sogar regenerativ werden. In diesem Beitrag möchten wir erläutern, was eine regenerative Landwirtschaft ausmacht und inwiefern das Konzept auch für Cannabis funktionieren kann.

Welchen Einfluss hat Cannabis auf die Umwelt?

Der Anbau von Pflanzen hat stets einen Einfluss auf die Umwelt. Bei der Cannabispflanze muss man darüber hinaus einen hohen Wasserverbrauch beachten. Durch den umfangreichen Anbau von Cannabis wurden im Norden von Kalifornien Böden und Ökosysteme stark beschädigt. Die Tatsache, dass die Verwendung von Dünger und chemischen Pflanzenschutzmitteln nicht förderlich für die Umwelt ist, sollte klar sein. Cannabisplantagen werden zudem mit deutlich erhöhten Ozon-Werten in Verbindung gebracht. Häufig wird Cannabis in Treibhäusern oder Grow-Boxen gezüchtet, was mit einem starken Stromverbrauch verbunden ist. Man muss also feststellen, dass die meisten Cannabis-Plantagen aktuell nicht sonderlich nachhaltig sind!

Was versteht man unter einer regenerativen Landwirtschaft?

Der Begriff der Nachhaltigkeit sollte den meisten Menschen zumindest allgemein bekannt sein. Nachhaltigkeit bedeutet einfach gesagt, dass ein Produkt oder eine Tätigkeit keinen negativen Einfluss auf die Umwelt und Gesellschaft hat. Der Grundgedanke ist, dass die folgenden Generationen keinen Nachteil durch die heute getätigten Aktionen haben. Eine nachhaltige Landwirtschaft hat demnach keinen negativen Einfluss auf die Umwelt. Die regenerative Landwirtschaft geht sogar einen Schritt weiter. Ziel ist es, dass nicht nur kein Schaden verursacht wird, sondern ein positiver Effekt ausgelöst wird. Im Rahmen einer regenerativen Landwirtschaft werden natürlichen Eigenschaften von Luft, Wasser, Boden und ihren Ökosystemen wiederhergestellt.

Zu erklären, wie genau eine regenerative Landwirtschaft in der Praxis funktioniert ist an dieser Stelle zu umfangreich. Wichtig ist lediglich, dass stets ein positiver Umwelteinfluss erzielt werden soll. Betrachtet man beispielsweise den Industriehanf, hat dieser die Fähigkeit giftige Substanzen aus dem Boden aufzunehmen und somit das Ackerland zu verbessern. Die großen Blätter der Cannabispflanze verhindern zudem, dass Unkraut wächst, was wiederum die Anwendung von Unkrautvernichtern verhindert. Diese guten Fähigkeiten der Pflanzen können genutzt werden, um eine regenerative Landwirtschaft zu realisieren.

Welchen Nutzen hat eine regenerative Landwirtschaft?

Der wohl wichtigste und offensichtliche Nutzen ist, dass unsere Umwelt geschützt bzw. gefördert wird. Leider ist dies für vielen Menschen noch kein ausreichendes Argument für die Umstellung auf eine regenerative Landwirtschaft. Glücklicherweise gibt es noch weitere Vorteile, die jeden überzeugen sollten. Zu den Vorteilen von einem regenerativen Cannabisanbau gehören:

  • Geschmack der Blüten wird besser
  • Es bleiben keine ungesunden chemischen Rückstände
  • Neue Sorten und angepasste Pflanzen können entstehen
  • Wiederherstellung von Ökosystemen und den natürlichen Böden
  • Schädlinge werden ganz natürlich reduziert
  • Strom- und Wasserverbrauch werden drastisch reduziert – Somit auch die Kosten
  • Chemische Düngemittel und Pestizide werden nicht benötigt

Noch mehr Cannabis für dich?

Wir hoffen, dass dieser Beitrag deine Augen für eine nachhaltige und regenerative Landwirtschaft geöffnet hat. Obwohl wir als Konsumenten bisher nicht viel tun können, gibt es durchaus auch Möglichkeiten, wie du deine zuhause angebauten Pflanzen nachhaltiger pflegen kannst. Ansonsten ist Wissen schon Macht!

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