Legalisierung: Die Zukunft ist grün – oder?

Legalisierung: Die Zukunft ist grün – oder?

1. Dezember 2022

Cannabiskonsumenten dürfen sich freuen: der aktuelle Gesetzesentwurf, den Gesundheitsminister Lauterbach Ende Oktober vorstellte, sieht vor, dass Konsumenten 20 bis 30 Gramm Cannabis legal kaufen und mit sich führen dürfen. Damit werden sich für viele die aufkeimenden Angstgefühle beim Anblick die Straße kreuzender Polizisten voraussichtlich erledigt haben und der

Traum vom Joint rauchen – ganz legal, er könnte Wirklichkeit werden.

Der Anbau und der Konsum von Cannabis soll, wenn es nach der Ampel geht, in Zukunft vom Staat geregelt sein. Bis zu drei Pflanzen sollen im Eigenanbau offiziell erlaubt sein. Das verspricht eine ordentliche Ernte, mit der man außer sich selbst auch noch ein paar Freunde versorgen kann! Das politische Prestigeprojekt der regierenden Koalition hat das Potenzial vor allem bei den jüngeren Wählerinnen und Wählern zu punkten. Gekifft wird ja sowieso, warum dann nicht in einem legalisierten Rahmen und einheitlich geregelt? Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Wenn der Anbau und Abverkauf legal wird, ist er gleichzeitig kontrolliert und rauchfreudige Verbraucher können sich der Qualität des Produktes sicher sein.

 

Die Meinungen gehen auseinander

Zwei Drittel der Deutschen sind für die Cannabis-Legalisierung zu Genusszwecken. Je jünger die Befragten zum Thema Cannabislegalisierung sind, desto mehr unterstützen sie die „grüne Zeitenwende“. Jetzt muss nur noch die EU-Kommission den Vorschlag durchwinken. Aber die zögert. Und so tun es die älteren Generationen. Sie sind kritischer, was das legale Raucherlebnis betrifft. Klar negativ bewerten Menschen über 65 Jahren die Pläne (47,3 Prozent). Bedenkenträger  finden sich vor allem bei den Senioren: Ab 70 Jahren aufwärts ist eine knappe Mehrheit von 51 Prozent sogar gegen eine Legalisierung.

Eine Umsetzung des bundesweiten Gesetzes zur Legalisierung vor 2024 ist laut der Drogenbeauftragten unwahrscheinlich. Noch ein wenig durchhalten ist also angesagt!


Weitere Beiträge

Welche Pfeife ist die beste?

Es gibt viel Arten, Marihuana zu konsumieren. Eine davon ist das Rauchen mit Pfeife. Es ist eine schöne Alternative zum Joint, da man beim Pfeife rauchen keine Zusatzstoffe wie Papier mitraucht. Normalerweise stopft man sich ein Pfeifchen auch ausschliesslich pur – das heisst, das lästige Nikotin fällt auch weg. Wenn ihr euch jetzt also entschieden habt, das Pfeife rauchen einmal auszuprobieren, stellt euch der Markt vor eine riesige Auswahl verschiedener Pfeifen – da ist man leicht überfordert. Wir helfen euch und geben hier einen kurzen Überblick über die verschiedenen Pfeifenarten und ihre Vor- und Nachteile. Zunächst mal sei eine grundsätzliche Erklärung zum Aufbau einer Pfeife vorausgeschickt.

Zehn Argumente für puren Genuss

Du mischst dein Gras noch mit Tabak? Du hast Recht, dies ist eine sehr beliebte Art Cannabis zu konsumieren, vor allem hierzulande in Europa. Cannabis mit Tabak zu mischen hat in unseren Breiten eine lange Tradition. In den sechziger und siebziger Jahren war es in Europa super schwierig, etwas anderes als Haschisch zu ergattern. Damit das besser verbrennt, bröselte man also Tabak in den Joint- der berühmte sogenannte Spliff.

Kiff im Rif – Marokko von seiner schönsten Seite

Das kleine Städtchen Chefchaouen im Rifgebirge ist der Kiffer-Hotspot Marokkos. Entdeckt haben es die Hippies in den Sechzigern. Sie suchten nach authentischen Lebensformen und fanden jede Menge Drogen, mit denen sie sich berauschten und die zahlreichen sonnigen Tage verträumten. Jetzt beherbergt die Stadt in den Bergen neben Marihuana-Freunden auch Reisegruppen aus aller Welt. Aber für Rauchfreudige Hasch-Genießer ist sie immer noch eine Reise wert!

Kiffen = Kündigung?

Auf der Arbeit zum Joint zu greifen ist tabu – das ist ganz klar. Wer sich daran nicht hält riskiert die Kündigung, das ist auch ganz klar. In der Freizeit ist dieser Konsum aber grundsätzlich Privatsache, zumindest solange die Leistungsfähigkeit und die Arbeitssicherheit nicht beeinträchtigt werden. Dies wiederum ist individuell zu beurteilen.

Cannabis-Legalisierung: Was ändert sich 2023?

Im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung von SPD, FDP und Grünen steht es deutlich: Cannabis soll in Deutschland künftig nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft werden und der Besitz kleiner Mengen für Erwachsene soll nicht mehr pauschal illegal sein. Die Parteien hatten außerdem eine kontrollierte Freigabe von Cannabis für Genusszwecke geplant. Die meisten deutschen Bundesländer verzichten ohnehin bereits auf Strafverfolgung beim Besitz geringer Mengen Cannabis. Seit 2017 ist Cannabis für medizinische und wissenschaftliche Zwecke freigegeben. Der Trend zur Legalisierung zeichnet sich also schon lange ab.

Schnell noch in Urlaub? Wie wär´s mit Spanien?

Viele dem Cannabis-Konsum zugeneigte Menschen möchten ihren Urlaub „high“ genießen. Und ein bisschen Sonne mitten im deutschen Nieselregen-Winter zu tanken, ist auch nicht schlecht. Da stellt sich die Frage: Wo die freien Tage entspannt verbringen? In vielen Ländern, gerade auch beliebten Urlaubszielen in Asien, sind Besitz und Konsum von Weed und Co mit hohen Strafen, teilweise sogar Gefängnis belegt. Hier raucht es sich nicht ganz so entspannt, vor allem wenn man als Tourist kaum über Kenntnisse von Land, Leuten und Kultur verfügt.

Die THC-reichsten Sorten für den Selbstanbau  

Nicht alle Cannabissorten wirken gleich stark. Während dich die eine Sorte sanft über den Wolken schweben lässt, zieht dich die andere in ein schwarzes Loch, aus dem du meinst, nicht wieder auftauchen zu können. Manche Sorten haben einen derart hohen THC-Gehalt, dass sie einen mit ihrer intensiven Wirkung umhauen können, wenn man nicht aufpasst.Trotzdem haben diese THC-reichen Sorten einige Liebhaber, die es gern turbulent mögen. Letztendlich ist natürlich alles eine Frage der Dosierung. Die Faustregel ist: Taste dich an jede dir unbekannte Sorte vorsichtig heran. Wir stellen dir hier die THC-reichsten Sorten kurz und prägnant vor:

Kultur gefällig? – ab ins Haschmuseum!

Alles rund ums Hanf – wenn du die Welt des Hanfs einmal etwas intellektueller beleuchten möchtest, gibt es für dich zwei mögliche Reiseziele: Das Hasch- und Hanfmuseum in Barcelona oder das Hasch, Marihuana und Hanf Museum in Amsterdam. Beide sind eine Reise wert!

Weihnachtsgeschenke für Kiffer

Jedes Jahr, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, geht die Suche nach dem passenden Geschenk los. Socken für Opa? Ein neues Rührgerät für Oma? Ein Schminkkasten für die Schwester oder doch lieber eine neue Wanddeko? Und würde sich Papa über ein neues Brillenetui freuen? Und dann sind da noch deine besten Freunde, die sollen ja nicht leer ausgehen. Zumindest für diese letztere Zielgruppe können wir dir weiterhelfen – insofern deine Freunde dem Cannabis-Genuss zugeneigt sind jedenfalls.

Unternehmen bereiten sich auf Cannabis-Legalisierung vor

Seit Jahren ist die Legalisierung von Cannabis in aller Munde. Nachdem Gesundheitsminister Karl Lauterbach diesen Herbst das Eckpunktepapier zur künftigen Legalisierung vorgestellt hat, heißt es für Cannabis-Konsumfreudige: Warten, warten, warten. Voraussichtlich wird bis Ende 2023 der erste Gesetzentwurf zur Cannabis-Legalisierung erarbeitet sein. Die Legalisierungspläne werden dann von der Europäischen Kommission diskutiert und gehen dann wieder an den deutschen Bundestag.