Konsum von rohem Cannabis – Ein neues Superfood?

Wenn man vom Cannabiskonsum spricht, ist damit meistens gemeint, dass die Blüten geraucht oder verdampft werden. Teilweise wird Weed auch in Edibles verarbeitet und auf diesem Weg konsumiert. Aber hast du schon mal dran gedacht, einfach in die Hanfpflanze reinzubeißen? Nein? Wir auch nicht! Und dennoch ist es möglich, Cannabis roh zu konsumieren. Möglicherweise kann die Hanfpflanze auch als neues Superfood angesehen werden. Mit diesem Beitrag möchten wir dich über den Konsum von rohem Cannabis aufklären und erläutern, was man alles mit Hanf als „Gemüse“ tun kann.

Cannabis ist eigentlich auch nur Gemüse

Cannabis ist eine Pflanze. Man könnte also behaupten, dass Cannabis in seiner rohen Form auch nur ein Gemüse ist. Betrachtet man rohes Cannabis aus einer ernährungstechnischen Sichtweise, kann man erkennen, dass Hanf diverse Bestandteile mit anderen Gemüsesorten teilt. So sind in rohem Cannabis diverses Inhaltsstoffe vertreten, die wir aus einer gesunden Ernährung kennen. Dazu zählen:

  • Proteine
  • Ballaststoffe
  • Antioxidantien
  • Vitamine
  • Mineralien

Klingt, wie ein Werbeversprechen auf dem neusten Nahrungsergänzungsmittel, oder? Tatsächlich bietet die rohe Cannabispflanze all diese gesunden Bestandteile. Obwohl es eher nicht so sexy klingt in eine rohe Hanfpflanze zu beißen, sind die gesundheitlichen Vorteile der Nährstoffe doch sehr interessant. Wie wir dir später noch zeigen werden, musst du auch nicht direkt in die Pflanze beißen!

Welche Vorteile bietet rohes Cannabis?

Im Normalfall wird Cannabis vor dem Konsum stark bearbeitet und getrocknet oder zumindest gekocht und weiterverarbeitet. Welchen Vorteil bietet es also, wenn die Pflanzen roh bleiben? Grundsätzlich gilt, dass die Nährstoffe in Gemüse und so auch im Cannabis durch Hitze oder Verarbeitung verändert werden. Häufig gehen im Prozess wichtige Nährstoffe verloren. Wird die Hanfpflanze nun roh konsumiert, bleiben alle guten Stoffe enthalten.

Darüber hinaus passiert etwas sehr Interessantes mit den Cannabinoiden, wenn wir Sie erhitzen. In rohem Cannabis sind die bekannten Cannabinoide THC und CBD in Ihrer bekannten Form noch nicht vorhanden. Es finden sich lediglich die Vorgänger THCA und CBDA. Gegenüber den bekannten Wirkstoffen haben THCA und CBDA diverse gesundheitliche Vorteile, die wir von THC und CBD kennen oder darüber hinaus gehen. THCA und CBDA werden erst unter Hitze zu THC und CBD umgewandelt.

Fun Fact: THCA ist nicht psychoaktiv. Wird Cannabis also nicht erhitzt, ist die Hanfpflanze nicht psychoaktiv! Du wirst demnach nicht High.

Wie man rohes Cannabis konsumieren sollte

Falls du das neue Superfood Cannabis probieren möchtest, solltest du einige Dinge beachten. Zunächst gilt, dass du deine rohen Hanfpflanzen nicht erhitzen darfst. Kochen, dünsten, rauchen oder trocknen sind damit nicht erlaubt! Grundsätzlich kannst du alles der Hanfpflanze essen. Dazu zähle also Blüten und Blätter. Ebenfalls sehr beliebt sind Hanfsamen. Hanfsamen lassen sich super zu diversen Gerichten hinzufügen, um ein paar der gesunden Nährstoffe zu bekommen. Hanfsamen sind in Deutschland sogar legal zu kaufen. Was aber tut man mit den Blüten und Blättern? Theoretisch könntest du diese einfach essen. Allerdings ist dies nicht allzu lecker. Daher ist es ratsam, die Pflanze zu verarbeiten, ohne Hitze zu verwenden. Die besten Methoden sind:

  • Smoothies
  • Entsaften
  • Salate
  • Kaltgepresstes Hanfsamenöl
  • Hanfsamen

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Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag gefallen hat und du etwas davon mitnehmen konntest. Vielleicht wirst du in Zukunft ja auch mal rohes Cannabis testen. Zumindest die legal erhältlichen Hanfsamen sind einen Versuch wert! Willst du noch mehr interessante Beiträge lesen? Im Blog findest du eine Vielzahl von Themen zu Cannabis und CBD. Im Infoportal gibt es darüber hinaus noch viele Infos zum Cannabis kaufen. Schau dich einfach um!