In der Weihnachtsbäckerei – Vorsicht beim Hasch naschen

In der Weihnachtsbäckerei – Vorsicht beim Hasch naschen

5. Dezember 2022

Jetzt im Advent beginnt die gemütliche Zeit. Zwischen ausgedehnten Streifzügen über die Weihnachtsmärkte und Geschenke-Shopping-Touren verbringt man die Zeit am liebsten eingemummelt im trauten Heim. Das Wetter draußen ist kalt und nun ist Zeit für Basteln und Backen in Vorbereitung auf das große Fest. Statt den üblichen leckeren Plätzchen zu backen denkt sich so mancher Kiffer: Warum nicht die Zeit nutzen um eine Dose Haschcookies herzustellen? Warum nicht die vorweihnachtlichen Backkünste auf unseren Freund das Hasch ausdehnen? Wir finden: Eine gute Idee! Aber es gibt einige Dinge zu beachten, auf die wir gerne hinweisen möchten. Am kritischsten ist das Risiko der Überdosierung. Auch wenn man die Menge an Zutaten streng nach Rezept eingehalten hat, empfiehlt es sich nicht, einen Hasch-Brownie, -Cookie o.ä. nach dem anderen in sich hineinzustopfen.

Die Wirkung von THC im Magen

Die beim Konsum über Nahrung sehr spät einsetzende Wirkung ist tückisch. Anders als beim Rauchen tritt die Wirkung bei gegessenem Marihuana wesentlich später ein. Es braucht nämlich Zeit, bis der Körper das Haschkeks als Lebensmittel verdaut hat. Beim Weg durch den Verdauungstrakt passiert das Cannabis die Leber, wo die Stärke des Wirkstoffes THC erhöht wird. Hier kann es die Blut-Gehirn-Schranke leicht durchdringen. Wenn man einen Joint raucht hingegen, gelangt das inhalierte THC in Form von Rauch über die Lunge ins Blut. Auf diesen Weg entfaltet es zwar sofort seine Wirkung, dafür aber nicht so stark als über den Weg der Leber. Während du also beim Joint rauchen die Dosierung direkt anpassen kannst, ist das beim Verzehr nicht möglich. Nachdem du einen Haschkeks gegessen hast, passiert erst einmal nichts. Bis etwas passiert, musst du dich in der Regel 45-90 Minuten gedulden. Danach jedoch setzt die Wirkung auf einen Schlag ein – und sie hält wesentlich länger an. Also übt euch in Geduld und vertut euch nicht in der Mengen-Wirkzeit-Relation.

Was tun bei Überdosierung?

Die Grenze für einen leichten Effekt liegt bei 0,2- 0,3mg THC pro Kilogramm Körpergewicht. Hat man sich trotzdem in der Menge verschätzt darf man sich über einen stundenlangen, scheinbar nie enden wollenden Trip einstellen. Eine Überdosierung geht außerdem mit extremer Trägheit einher, die über die normale Faulheit nach dem Kiffen hinausgeht. Manchmal landet der Kreislauf im Keller und ihr könnt Schweißausbrüche bekommen. Seltener kommen Desorientierung, Angstzustände und Paranoia vor. Was sich schlimm anhört ist auch schlimm – in dem Moment. Jedoch ist eine Cannabis-Überdosierung nicht so heftig wie eine Alkoholvergiftung und richtet viel weniger Schaden am Körper an. Versucht also einfach ruhig zu bleiben und den Trip zu ertragen – im Normalfall passiert nichts Schlimmes. Legt euch am besten hin und versucht zu schlafen – und alles wird gut! Wenn ihr also ein besinnliches Adventsbacken mit Freunden einberuft, nehmt euch ausreichen Zeit, wenn ihr die Leckereien gleich im Anschluss an das Backen kosten möchtet!

Im nächsten Beitrag stellen wir euch unser Lieblingsrezept für weihnachtliche Nascherei vor – habt ein paar Tage Geduld!


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1. Verdampfen

Das Verdampfen ist im Allgemeinen viel gesünder als das Verbrennen von Cannabis und viel häufiger als früher. Außerdem schmeckt es viel besser. Allerdings benötigt man ein Hilfsmittel: den Verdampfer, auch Vaporizer genannt. Eine geeignete Dampfpfeife findest du in deinem Headshop, eine große Auswahl findest du außerdem bei zahlreichen Händlern online. Alternativ kannst du dir im Internet auch eine Anleitungen zum Bau deines eigenen Vaporizers suchen. Tipp: Beim Dampfen ist es neben der Einstellung der richtigen Temperatur auch sehr wichtig, die Knospen gut zu verwenden. Je feiner sie zerkleinert werden, desto effektiver werden die Wirkstoffe gelöst.

2. Essen

Ohne Zweifel ist dies, nach dem Rauchen, die beliebteste Methode, Cannabis zu konsumieren. Fast jeder hat schon einmal Haschisch oder Marihuana-Kuchen gegessen. Um seine volle Wirkung zu entfalten, solltest du das Cannabis nicht einfach so in das Essen packen, sondern vorher in etwas Öl oder Butter erhitzen. So kann sich das THC danach beim Essen freisetzen und nur so entfaltet es eine psychoaktive Wirkung. Das größte Problem dabei ist es, die Menge richtig zu bemessen. Vor allem bei Unerfahrenen kann es zu einer Überdosierung kommen, da die Wirkung sehr verzögert eintritt und nicht unmittelbar nach dem Verzehr zu spüren ist. Einen Joint, der zu stark ist, kannst du nach nur der Hälfte ausmachen. Das Gleiche kannst du nicht mit einem Kuchen machen, denn während du ihn isst, merkst du die Wirkung nicht. Selbst erfahrene Konsumenten reagieren oft stärker auf THC-haltige Esswaren als auf die gleiche Menge inhalierten Cannabis. Konsumiere also langsam und achte immer genau darauf, wie viel Marihuana oder Haschisch sich in deinem Keks oder Kuchen befindet!  

Legalisierung: Vorbild Kanada

Die Legalisierung von Cannabis wurde vor einigen Jahren von Kanadas Justin Trudeau versprochen und umgesetzt. Das Land kann jetzt auf fast fünf Jahre Erfahrung mit der Legalisierung von Cannabis zurückblicken.

Kanada als Wegweiser

Auch Deutschland mit seiner aktuellen Liberalisierungspolitik linst über den Atlantik, um sich ein Beispiel an Kanada zu nehmen. Kanada ist nach Uruguay das zweite Land der Welt, in dem der Anbau, Besitz und Konsum von Cannabis tatsächlich legal ist. Umso genauer sehen Befürworter und Gegner von Marihuana nach Nordamerika. Schließlich könnte Kanada zum Vorbild für Deutschland werden. Seit der Oktober 2018 dürfen Volljährige in Kanada Cannabis in Form von Blüten, Öl, Samen und Pflanzen kaufen, mit sich führen und konsumieren. Bis zu 30 Gramm darf man käuflich erwerben und bis zu 150 Gramm getrockneter Blüten besitzen. Einige Debatten gibt es und gab es jedoch: Der kanadische Ärzteverband zum Beispiel äußert die Sorge des zu niedrigen Mindestalters. Da sich das Gehirn noch bis zum 25. Lebensjahr weiterentwickle, wurde der Wunsch geäußert, das Mindestalter für den Erwerb von Cannabis auf 21 Jahre anzuheben. Außerdem empfahl er, ausreichend Therapiemöglichkeiten für Abhängige zur Verfügung zu stellen multimediale Präventionskampagne zu starten. So sollten gerade junge Menschen umfassend über gesundheitliche Risiken aufgeklärt werden.

Zwischenfazit zur Legalisierung

Mittlerweile wird in Kanada ein positives Zwischenfazit gezogen. Die kanadische Regierung hat zusätzliche Gelder in die Bekämpfung von Kriminalität im legalen Cannabisgeschäft investiert und in die Schulung von Polizeibeamten vorangetrieben. Nach der Legalisierung ist der Cannabis-Konsum sogar entgegen der ursprünglichen Erwartungen gesunken! Der Polizei zufolge gibt es keinen nennenswerten Anstieg von Verkehrsdelikten, die unter Cannabiseinfluss begangen werden. Eines der Hauptziele der Legalisierung in Kanada war es immer, Cannabis aus seinem Schattendasein zu holen. Das ist bisher nur teilweise gelungen, da immer noch viele nicht-lizenzierte Dealer Cannabis verkaufen. Obwohl viele Konsumierende es auf dem neuen, offiziellen Weg kaufen, blieben 40 % der Raucher ihren Dealern treu. Trotz dieser noch existierenden Schwierigkeiten hat Cannabis in Kanada gesellschaftlich an Akzeptanz gewonnen. Einige europäische Staaten erwägen aktuell auch aufgrund der bislang guten Erfahrungen in Kanada, eine Legalisierung von Cannabis in ihren Ländern auf den Weg zu bringen. Deutschland ist eines davon, und man darf gespannt sein, wann sich der Gesetzesentwurf zur Legalisierung in Deutschland schlussendlich in Realität verwandelt.

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