Einsteiger Guide: Cannabis Konzentrate und Extrakte

Einsteiger Guide: Cannabis Konzentrate und Extrakte

17. April 2020

Cannabis ist ein Pflanze mit vielen wertvollen Bestandteilen. Neben den bekannten Wirkstoffen THC und CBD gibt es eine Vielzahl von Terpenen, Cannabinoiden und schmackhaften Harzen. Diese Pflanzenbestandteile können nicht nur in einem Joint geraucht werden, sondern auch in speziellen Verfahren extrahiert werden. Cannabis Konzentrate haben den Konsum von Cannabis stark verändert. Die Welt der Konzentrate und Extrakte ist in den letzten Jahren sehr vielseitig geworden. Mit diesem Beitrag möchten wir einen Überblick zu Cannabiskonzentraten geben. Du hast keine Ahnung von Hasch? Dann ist dieser Beitrag genau das richtige!

Was sind Cannabiskonzentrate?

Zunächst sollte geklärt werden, was Cannabiskonzentrate überhaupt sind. Konzentrate aus der Hanfpflanze werden auch gerne als Hasch bezeichnet. Hergestellt werden Cannabiskonzentrate durch die Konzentration der Bestandteile in Cannabis (Terpene und Cannabinoide). Es gibt unterschiedlichste Methoden für die Herstellung von Extrakten. Dabei werden stets die Trichome von der Cannabisblüte getrennt. Bei Trichomen handelt es sich um kleine harzhaltige Kristalle, die sich an der gesamten Blüte befinden. Trichome bzw. deren Harz enthält die meisten Wirkstoffe des Weeds. Mehr zu Trichomen erfährst du hier.

Konzentrate vs. Extrakte – Was ist der Unterschied?

Die Begriffe Konzentrat und Extrakt werden häufig als Synonym verwendet. Genau genommen gibt es jedoch einen Unterschied. Für Konzentrate werden, wie zuvor erläutert, Trichome angereichert. Konzentrate werden ohne chemische Lösungsmittel hergestellt. Und genau hier liegt der Unterschied zu einem Extrakt. Bei Extrakten handelt es sich um eine spezielle Art von Konzentrat. Für die Herstellung von Extrakten werden Lösungsmittel verwendet. Häufig werden Alkohol, Dioxid oder Kohlenstoff genutzt. Konzentrate und Extrakte unterscheiden sich daher vor allem in der Herstellung. Daraus resultieren natürlich auch unterschiedliche Endprodukte.

Welche Arten von Cannabiskonzentraten gibt es?

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Cannabiskonzentraten. Wir möchten dir an dieser Stelle einen groben Überblick geben und einige der wichtigsten Arten vorstellen. Dabei ist zu erwähnen, dass die meisten Konzentrate THC enthalten und somit in Deutschland illegal sind. Dennoch möchten wir als Infoportal darüber informieren.

  1. Kief

Kief ist die wohl einfachste Form von Cannabiskonzentraten. Die Trichome werden mithilfe eines Siebs von der Blüte getrennt. Es entsteht ein gelblicher Staub. Für kleine Mengen kann ein mehrstufiger Grinder verwendet werden.

  1. Trockensieb-Hasch

Hasch wird in den meisten Fällen aus Kief hergestellt. Das Trockensieb Kief wird erhitzt und daraufhin zu einer bräunlichen festen Masse gepresst. Die daraus resultierenden Blöcke werden als Hasch bezeichnet.

  1. Charas

Die Herstellung von Charas ist sehr einfach und primitiv. Hierzu werden die Blüten einer lebenden Cannabispflanze zwischen den Handflächen gerieben. Die Trichome werden so von der Blüte getrennt. Auf den Händen bildet sich eine harzige Schicht, welche später zu einem kleinen Ball geformt werden kann.

  1. Bubble Hash

Bubble Hash wird mithilfe von Kälte hergestellt. Dies soll die Trichome schützen und eine stärkere Wirkung garantieren. Die Herstellung erfolgt mithilfe von Eiswasser, Bewegung und speziellen Säcken.

  1. BHO

BHO ist die Abkürzung für „Butane Hash Oil“. BHO wird mithilfe von Butan als Lösungsmittel hergestellt. Nach der Herstellung wird das Butan verkocht, um ein reines Öl zu hinterlassen. BHO wird unter vielen verschiedenen Namen verkauft: Wax, Shatter, Crumble, Budder und mehr.

  1. Rosin

Bei der Rosin Methode werden Hitze und Druck für die Extraktion genutzt. Damit ist das Produkt Lösungsmittelfrei. Im Ergebnis hat man ein dickes goldiges Harz.

  1. Co2 Extraktion

Die wohl fortschrittlichste Methode arbeitet mit Co2 für die Extraktion. Hierzu wird „superkritisches Co2“ verwendet. Man erhält ein sehr sauberes goldenes Öl. Die Methodik ist aktuell noch sehr teuer. Der Vorteil besteht aber darin, dass die Öle sehr rein sind und ohne giftige Lösungsmittel auskommen.

Infoportal für Cannabis und Co.

Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag gefallen hat. Als Infoportal für Cannabis und CBD möchten wir dir die besten und aktuellsten Infos bieten. Schau doch einfach mal im Blog vorbei. Dort gibt es regelmäßig neue Beiträge. Ansonsten ist bei uns das Thema Cannabis kaufen sehr im Fokus.


Weitere Beiträge

Surf´n Smoke auf Bali? Spar dir den Nervenkitzel!

So stellt man sich den Urlaub auf Bali vor: die Strandhütte im Rücken, der Ozean mit seinen sanften Wellengeräuschen direkt vor einem, die warmen Sonnenstrahlen auf der gebräunten Haut – und ein Spliff in der Hand? Stop! Das kann gefährlich werden.

Pimp my Joint – Wild Dagga

Als „afrikanisches Löwenohr“ aus dem Englischen übersetzt, bringt „Wild Dagga“ überwältigende Effekte als psychoaktiver Zusatzstoff hervor. Als breitblättriger, immergrüner Großstrauch ist sie in Südafrika und im südlichen Afrika beheimatet ist. Für Kiffer bringt die Pflanze aus Afrika etwas ganz Neues auf den Tisch.

Welche Pfeife ist die beste?

Die gängigste Methode, Cannabis zu konsumieren ist und bleibt wahrscheinlich der Joint – aber warum nicht einmal ein wenig umherschweifen und andere Rauch-Methoden kennenlernen?

Mit Autoflowering zum Erfolg

Autoflowering Cannabis – der englische Name gibt schon einen Hinweis darauf, um was es sich hier handelt: Selbstblühendes Cannabis. Was ist das und wie kann man es für den Anbau nutzen?

Zigaretten NEIN, Joints JA?

Kiffen und Tabakrauchen, das passt ziemlich gut zusammen. Wer kifft, raucht meist auch Tabak. Und wer mit dem Tabakrauchen aufhören möchte, dem weicht das Kiffen oft die Willenskraft auf.

Kiffen 2.0 – Vaporisation

Das Vaporisieren bietet gegenüber dem gängigen Joint Rauchen einige Vorteile. Vor allem wenn man viel raucht, sollte man wegen seiner Gesundheit den Umstieg auf den Vaporiser erwägen. Es gibt aber noch weitere Gründe, die Vaporisieren attraktiv machen.  

Ein Plus für die Gesundheit

Beim konventionellen Joint-rauchen wird das Cannabis bis zu dem Punkt der Verbrennung erhitzt. Dazu wird ein brennbares Produkt beigegeben, meistens Nikotinhaltiger Tabak. Bei jeder Rauchsession beförderst du damit schädliche Stoffe in deine Lunge – die möglichen Folgen von Tabakrauchen müssen wir hier nicht erläutern. Aus diesem Grund bietet der Vaporisator erstens gesundheitliche Vorteile. Zweitens ist die Wirkung des Cannabis beim Vaporisieren meist stärker. Vaping erhitzt das Cannabis nicht so stark wie das Verbrennen eines Joints. Es erhitzt es auf eine nur sehr viel niedrigere Temperatur, bei der es nicht brennt, sondern verdampft.  

Effektiv ist, wer verdampft

Außerdem spart dir das Vapen viel Cannabis. Im Gegensatz zum Rauchen, bei dem ein Drittel der Cannabinoide verbrannt werden und damit unwirksam gemacht werden, zirka 40 bis 50 Prozent durch den nicht eingesogenen Rauch entweichen und damit nur bis zu 20 bis 30 Prozent wirklich inhaliert werden, erreichen man mit dem Vaping eine bessere Ausbeute: Beim Vaporisieren werden, je nach Temperatur, etwa 50 Prozent der in den Blüten enthaltenen Cannabinoide in den Dampf überführt, davon gelangen etwa zwei Drittel in den Blutkreislauf. Für das Vaporisieren von Cannabis ist folglich eine geringere Menge an Blüten notwendig, um dieselbe Menge an Cannabinoiden aufzunehmen.   Wenn du dich nun also entschließt, es einmal mit dem Vaporizer zu versuchen, achte auf Qualität. Ein schlechter Vaporizer kann dein Rauch- bzw. „Dampf“-Erlebins ruinieren. Im dem Headshop deines Vertrauens erhältst du sicherlich eine gute Beratung.  

Tabakalternativen: Joints ohne Nikotin

Selten wird der Usus, Marihuana mit Tabak vermischt zu einem Joint zu drehen hinterfragt. Aber warum mischen wir das grüne Gold eigentlich mit Tabak? Und gibt es eigentlich gute Alternativen, die den Tabak ersetzen können?

Was tun wenn die Nachbarn schnüffeln

Auch wenn die Legalisierung vor der Tür stehen mag – noch ist Vorsicht geboten beim Kiffen, ob nun in der Öffentlichkeit oder Zuhause. Da der Weed-Geruch unverwechselbar und stark ist, können schnüffelnde Nachbarn schon einmal zum Problem werden. Was also tun? Wir haben ein paar garantiert nützliche Tipps gesammelt, um Cannabisgeruch zu verschleiern.

Tipp 1: Lüften

Sowohl beim Rauchen von Zigaretten als auch Joints gilt die Regel: Immer lüften. Lieber entweicht der Geruch direkt aus dem Fenster bevor er sich in der Wohnung staut und dann aus Ritzen und Türspalt quellt.

Tipp 2: Weed unter Verschluss halten

Bewahre dein Gras oder Hasch immer in einem luftdicht verschließbaren Behälter auf, am besten aus Glas. Das hilft dir zu vermeiden, mehr Luft als nötig mit dem typischen Geruch zu „kontaminieren“. Dasselbe gilt übrigens für Joint-Stummel: Lasse sie nicht offen im Aschenbecher liegen, sondern entsorge sie direkt im Mülleimer.

Tipp 3: Verwende Rauchfilter

Mittlerweile gibt es ein tolles Hilfsmittel um die Geruchsentwicklung eines Joints zu unterdrücken – den sogenannten „Sploof“. Der Rauchfilter besteht im Wesentlichen aus einem Kohlefilter, der den Rauch filtert und/ oder mit einer aromatisierten Essenz überdeckt. Man nutzt ihn direkt beim Rauchen, indem man den Rauch direkt in das Gerät bläst.

Tipp 4: Lufterfrischer

Das gute alte Febreze ist nicht zu unterschätzen. Sie unterdrücken den Geruch zwar nicht zu hundert Prozent, aber trotzdem ziemlich effektiv. Versprühe die einmal vor und einmal nach deiner Rauchsession.

Tipp 5: Kaffee

Kaffee überlagert die den Geruch produzierenden Terpene ganz toll! Nutze einfach den Kaffeesatz deiner morgendlichen Kaffeetasse und stelle ihn offen in die Wohnung- das ist schon eine große Hilfe, den Cannabisgeruch zu absorbieren.

Tipp 6: Pfeifen nutzen

Pfeifenrauch ist deutlich weniger geruchsintensiv als der Rauch, der durch den Zug am Joint produziert wird. Greife also im Zweifelsfall immer zur Pfeife wenn dich die Rauchlust packt und die Nachbarn Zuhause sind!

Chill – don´t kill! Warum bekifft Autofahren keine gute Idee ist

Sicherlich wart ihr schon mehr als einmal in der Situation, dass ihr gekifft hattet und euch dann gefragt habt, ob ihr doch noch Autofahren wollt. Die Aussicht auf das eigene Bett statt dem Gästebett bei Freunden lockt. Oder die Fahrt zum Supermarkt, um Süßigkeiten zu kaufen, nachdem man den ersten Joint des Abends genossen hat.

Die cannabisfreundlichsten Reiseziele

Du willst in die Ferne schweifen aber auf den Joint-Genuss nur ungern verzichten? Wir stellen dir hier unser persönliches Favoriten-Trio unter den cannabisfreundlichsten Reisezielen zusammen – check it out bevor du deine Koffer packst! Die Niederlande haben wir übrigens mit Absicht hier weggelassen, denn dass unser Nachbarland eine Reise wert ist, ist wohl jedem bekannt!

Uruguay

Rauchen – schamlos und in aller Öffentlichkeit? Das geht in Uruguay! In dem südamerikanischen Land ist der Cannabiskonsum zu hundert Prozent legal. Zwar wird der Cannabistourismus nicht gerne gesehen, aber du machst dich nicht strafbar, wenn du so viel rauchst, wie du möchtest. Neben der Cannabis-Freiheit kannst du auch die schönen Strände genießen und beides lässt sich ja gut kombinieren!

Kanaren

Der Spitzenreiter europäischer Toleranz, was das Rauchen betrifft sind ganz klar die Kanarischen Inseln. Auf der Inselgruppe im Atlantik finden sich seit den Sechzigern Cannabisfreunde aus ganz Europa zusammen. Das Zauberkraut ist dort in sogenannten Social Clubs erhältlich – eigentlich nur für Clubmitglieder mit dortigem Wohnsitz, aber man macht gerne Ausnahmen! Das Rauchen von Cannabis ist in der Öffentlichkeit zwar verboten, aber nichts ist einfacher als auf den vielen ausgedehnten Wanderwegen ein gemütliches Plätzchen zu finden. Von diesen klimatisch und landschaftlich vielseitigen Vulkaninseln hast du von fast überall eine einmalige Aussicht und kannst den Blick über den endlosen Ozean schweifen lassen. Ein schönes Ambiente und nur vier Flugstunden aus dem europäischen Norden entfernt.

Portugal

Ebenfalls ein nahegelegenes Reiseziel für Weed-Konsumenten ist der Westen der Iberischen Halbinsel: Portugal. Seit 2001 sind in dem Land alle Rauschmittel entkriminalisiert. Wenn du neben Interesse am Rauchen auch die Wellen abreiten möchtest, bist du mit einer Reise nach Portugal gut beraten. Für Einsteiger bieten viele Surfcamps hier Kurse an und auch als erfahrener Surfer findest du hier viele Gleichgesinnte. Trotz der Entkriminalisierung ist es in der portugiesischen Öffentlichkeit jedoch nicht legal, sich einen Joint anzuzünden – der persönliche Besitz von Marihuana kann immer noch mit einer Geldstrafe belegt werden. Vorsicht ist also geboten bei der Erkundung dieses vielseitigen Landes mit seiner schier endlosen Küstenlinie und seiner pulsierenden Hauptstadt Lissabon!