Die Blütenphase von Marihuanapflanzen- 5 wichtige Tipps

Im Sommer ist die Hochsaison für Cannabis-Anbauer. Dann hat man mit Marihuanapflanzen alle Hände voll zu tun, um ihre Ressourcen bestmöglich auszunutzen. Die Probleme, die in dieser Phase auftreten können, hängen meistens mit Fehlern in Punkten wie Bewässerung, Mulch, Pflanzenstruktur bzw. Deren Stützen, Entlauben oder Licht zusammen.

Bewässerung

Es ist absolut entscheidend, dass die Marihuanapflanzen nicht unter Wasser- oder Nährstoffmangel leiden. Nach Möglichkeit sollten sie morgens gegossen werden. So hat die Pflanze genügend Wasser- und Nährstoffreserven und kann die Sommerzeit problemlos überstehen.

Zudem sollte ein spezieller Dünger für die Wachstumsphase und ein Wurzelstimulator zum Einsatz kommen. Dieser macht sie gesünder und stärker und verbessert ihre Absorptionsfähigkeit. Einmal pro Woche sollte dieser angewendet werden. Ebenfalls zu empfehlen ist Trichoderma harzianum. Es handelt sich um einen nützlichen Pilz. Er wirkt komplementär zum Wurzelsimulator und schützt die Wurzelmasse. Außerdem regt er deren Wachstum an. Man sollte ihn mit Wasser mischen und dann die Pflanze mit der Lösung gießen.

Bei Sonnenuntergang sollte besser nicht gegossen werden, da zu dieser Tageszeit die Luftfeuchtigkeit steigt und je nach der Widerstandsfähigkeit der angebauten Sorte könnte die übermäßige Feuchtigkeit zu Pilzbefall führen. Außerdem sollte Dünger für die Wachstumsphase verwendet werden, bis sich die Stempel bilden, die den Beginn der Blütenphase ankündigen. Ab dann sollte ein sanfter Übergang sichergestellt werden und 6 bis 10 Tage lang nach und nach den Wachstumsdünger reduzieren und ihn mit einem Mittel für die Blütephase abwechseln.

Mulch

Um Hitzeschocks und die übermäßige Verdunstung von Wasser vorzubeugen, ist Mulch ein tolles Hilfsmittel. Damit es als Schutzschicht für das Substrat fungieren kann, sollte es zwischen 2 und 5 cm dick sein und aus Pflanzenabfällen oder Mineralien bestehen.

Halt für die Pflanzenstruktur

Die Pflanze sollte eine gute Stütze für ihre vegetative Struktur haben. Darüber solltet man sich unbedingt vergewissern bevor die Blütenphase richtig losgeht. Es ist sehr wichtig, denn man sollte sicher gehen, dass die Pflanze in der Lage ist, das Gewicht des Buds zu tragen. Ansonsten können Zweige brechen, auf denen die Marihuanablüten wachsen.

Zylinderförmige „Käfige“ aus Metallgitter, Netzen mit quadratförmigen Maschen oder Rankhilfen können Abhilfe schaffen. Falls nicht alles im Lot ist, können die Blüten sich nicht richtig entwickeln bzw. reifen. Im Nachhinein bedeutet das einen Mehraufwand oder auch Einbußen der Ernte.

Entlauben

Die Entlaubung ist sortenspezifisch. Je nach Sorte muss einmal oder mehrmals entlaubt werden. Genetiken mit viel Laub sind Bubba Kush oder Remo Chemo. Dabei wird es zum Problem, dass das Licht nicht bis zum Bud kommt. So können sie schwerer größer werden und ausreifen.

Ausschlaggebend beim Heranwachsen der Pflanze ist es wie viel Licht tatsächlich in den oberen Teil der Pflanze vordringt. Das kann sich direkt auf den Ernteertrag der Marihuanakultur auswirken. Zu viel Laub auszudünnen ist jedoch auch nicht gut, da dies den Pflanzen ebenfalls schadet. Ab einem bestimmten Punkt kann das Entfernen den Pflanzen Stress bereiten. Denn sie brauchen genügend Blätter für ihre Fotosynthese.

Licht

Eine Schlüsselrolle in der Wachstumsphase hat das Licht. Dieses ist sehr wichtig für Marihuanapflanzen, sodass sich das Umstellen von Blumentöpfen an mancher Stelle lohnt. Denn die Pflanzen brauchen genügend Platz um optimal viel Licht zu bekommen. So wird auch ihr Transpiration reduziert.

Werden Pflanzen direkt in der Erde angebaut, lohnt es sich die Pflanzen um sie herum zu entfernen und so Schattenentstehung zu vermeiden. Wahrt aber dabei genügend Diskretion und achtet darauf, dass man eure Kultur nicht einsehen kann, sonst handelt ihr euch nur Probleme anderer Art ein.