CBG – Cannabinoid mit medizinischem Potenzial

Wenn es um die Wirkstoffe in Cannabis geht, wird meistens über THC oder CBD gesprochen. Dabei birgt die Hanfpflanze eine Vielzahl von weiteren Cannabinoiden, die mehr Aufmerksamkeit verdienen. Die Tatsache, dass die vielfältigen Wirkstoffe im Cannabis untereinander dazu führen, dass Cannabis die bekannte Wirkung zeigt, wird häufig noch erwähnt. Vergessen wird, dass einige Cannabinoide auch einzeln Potenzial haben. Zu dieser Kategorie gehört auch CBG. In diesem Beitrag möchten wir uns daher dem eher unbekannten Cannabinoid widmen und erläutern, was CBG alles draufhat.

Was ist CBG?

Bei CBG handelt es sich um ein Cannabinoid, welches in Cannabispflanzen gefunden werden kann. CBG wird allgemein als untergeordneter Wirkstoff eingestuft. Dabei ist CBG in der Hanfpflanze eigentlich ein sehr wichtiges und grundlegendes Cannabinoid. In der Pflanze findet sich CBG als Cannabigerolsäure (CBGA) und agiert als die Grundlage für die drei Hauptgruppen von Cannabis: Tetrahydrocannabinolsäure (THCA), Cannabidiolsäure (CBDA) und Cannabichromensäure (CBCA). Damit ist CBG bereits essenziell dafür, dass dein Weed THC und CBD enthält. Zu beachten ist, dass CBG aktuell nicht in einer puren Form in Cannabis gefunden werden kann. Als Basiswirkstoff wird CBG in andere Stoffe umgewandelt, bevor die Blüten überhaupt entstanden ist. Mit unserer modernen Wissenschaft ist allerdings bereits möglich CBG chemisch anzureichern und in Zukunft werden Züchter vermutlich auch Sorten herstellen können, die im Endprodukt mehr CBG enthalten.

Welches Potenzial hat CBG in der Medizin?

Die Tatsache, dass Cannabis auch in der Medizin angewendet werden kann, ist mittlerweile anerkannt. Sogar in Deutschland darf die Droge daher in Ausnahmefällen vom Arzt verschrieben werden. Dabei liegt der Fokus allerdings bisher auch auf THC und besonders CBD. Auch CBG könnte in der Medizin passende Anwendungsfelder finden. Die bisherige Forschung zeigt, dass der Wirkstoff bei diversen Krankheiten und Symptomen helfen könnte.

CBG aktiviert die CB1-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems des Körpers. Damit kann das zentrale Nervensystem beeinflusst werden. Es wurde festgestellt, dass CBG auch den CB2-Rezeptor beeinflussen kann. Die genaue wirkweise wurde allerdings noch nicht gefunden. Die Fragen, wie genau CBG in der Medizin angewendet werden kann, ist noch lange nicht abschließend geklärt. Bisher gibt es einfach zu wenig wissenschaftliche Untersuchungen. Dennoch gibt es ein großes Potenzial und erste Studien. Nachfolgend werden wir einige der möglichen Einsatzfelder von CBG aufführen:

  • Schmerzstillend
  • Antidepressive Wirkungen
  • Behandlung von Psoriasis und MRSA
  • Ängste regulieren
  • Muskelverspannungen lösen
  • Erste positive Ergebnisse mit der Huntington-Krankheit
  • Potenzial den Augeninnendruck zu verringern
  • CBG hat besondere neurogene Eigenschaften, die möglicherweise das Wachstum von Gehirnzellen stimulieren könnten

Wie wird die Zukunft mit CBG aussehen?

Nun sind die meisten Informationen in diesem Beitrag eher grob und es können keine abschließenden Aussagen getroffen werden. Dennoch sind wir überzeugt davon, dass CBG eine große Rolle in der Zukunft von Cannabis spielen wird. Es gibt vielversprechende Hinweise darauf, dass CBG in der Medizin als individueller Wirkstoff oder in Kombination mit anderen Cannabinoiden helfen kann. In den kommenden Jahren werden wir weitere Forschungsergebnisse erhalten und damit auch mehr von dem speziellen CBG hören.

Möchtest du noch mehr über Cannabis und die unterschiedlichen Wirkstoffe erfahren? Bei uns im Blog veröffentlichen wir regelmäßig neue Beiträge für dich. In der Vergangenheit haben wir natürlich auch schon über CBD informiert. Darüber hinaus findest du im Infoportal Informationen zum Cannabis kaufen. Schau dich doch einfach mal um!