Cannabis Anbau: Cannabisblüten professionell aushärten

Du hast dich lange um das Wohlergehen deiner privaten Cannabispflanzen gekümmert und konntest nun endlich die Blüten ernten. Sobald du die wunderbaren Blüten in den Händen hältst, wird dir auffallen, dass diese sich irgendwie von gekauften Buds unterscheiden. Die Blüten sind frisch und „feucht“. Für den Konsum und besonders die Lagerung von Cannabis ist es allerdings wichtig, dass die Blüten getrocknet bzw. ausgehärtet werden. Leider kann man bei diesem letzten Schritt viel falsch machen. Mit diesem Beitrag möchten wir dir daher erläutern, worauf du beim Aushärten von Cannabisblüten achten solltest.

Warum sollte man Cannabisblüten aushärten?

Frische Cannabisblüten sehen besonders edel und schmackhaft aus. Viele stellen sich daher die Frage, warum man die Blüten überhaupt aushärten muss. Zunächst muss man sagen, dass gut gehärtete Buds einfach deutlich länger haltbar sind. Da du deinen Vorrat wohl nicht in einer Woche konsumieren wirst, ist es also wichtig, dass die Blüten lange überleben. Niemand möchte in wenigen Wochen mit gammeligem Cannabis konfrontiert werden. Darüber hinaus wird durch den Trocknungsprozess auch der Geschmack verbessert. Die gewünschten Aromen und Inhaltsstoffe werden erhalten. Unerwünschte Nebenprodukte der Blüte werden durch den Prozess entfernt. Die Trocknung bewirkt zudem, dass die Wirkstoffe, wie THC potenter werden. Man kann also sagen, dass Cannabis mit der passenden Aushärtung rundum besser ist!

Wie wird Cannabis ausgehärtet?

Zunächst ist es wichtig, dass deine Blüten getrocknet werden. Nachdem die Buds grundlegend getrocknet wurden, kann das Eigentliche aushärten beginnen. Um die Blüten zu härten, werden diese in einen Luftdichten Behälter gefüllt. Ideal ist ein einfaches Einmachglas. Der Behälter wird maximal bis 75% gefüllt. Die Blüten sollten im Glas einfach ausreichend Platz haben und „Luft“ haben. Anschließend wird der Behälter an einen passenden Ort gestellt. Die notwendigen Bedingungen werden wir im nächsten Absatz erläutern. In den folgenden Tagen und Wochen ist es wichtig, dass du dein Cannabis regelmäßig überprüfst. Mindestens 2x pro Tag sollte der Deckel geöffnet werden und die Feuchtigkeit im Glas geprüft werden. Je nachdem, wie lange die Blüten gelüftet werden kann die Luftfeuchtigkeit ideal verändert werden. Nach 3 Wochen sollten deine Blüten dann ausgehärtet sein. Auch nach den 3 Wochen werden die Blüten weiterhin „reifen“ und somit besser. Es liegt also an dir, ob du mit dem Konsum wartest oder nicht.

Welche Rahmenbedingungen sind für das Aushärten wichtig?

Damit die Blüten gut aushärten und kein Schimmel oder ähnliche Probleme auftreten, sind bestimmte Rahmenbedingungen einzuhalten. Zunächst ist es wichtig, dass dein Vorrat nicht dem Licht ausgesetzt ist. Ein idealer Platz ist daher ein Schrank oder eine Schublade. Obwohl man beim Aushärten denken könnte, dass eine hohe Temperatur ideal ist, sollte Hitze vermieden werden. Eine gute Temperatur liegt bei 21 Grad. Im Sommer musst du daher möglicherweise einen guten Platz im Keller oder einem ähnlich kühlen Ort suchen. Schlussendlich ist die Luftfeuchtigkeit ein essenzieller Bestandteil. Die Feuchtigkeit darf nicht zu hoch aber auch nicht zu gering sein! Blüten werden bei 45 – 55 % Luftfeuchtigkeit getrocknet und mit 62% ausgehärtet. Um diese Werte einzuhalten, solltest du ein professionelles Messgerät verwenden.

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Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag einen guten Überblick gegeben hat und du dein Cannabis gut aushärten kannst. Wir freuen uns von deinen Erfahrungen zu hören! Falls du noch mehr über Cannabis und den Anbau wissen möchtest, finden sich diverse Beiträge im Blog. Wir veröffentlichen regelmäßig neue Inhalte! Schau dich doch einfach mal um. Ansonsten beschäftigen wir uns bei Cannazon.de mit dem Cannabis kaufen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!