Kultur gefällig? – ab ins Haschmuseum!

Kultur gefällig? – ab ins Haschmuseum!

19. Dezember 2022

Alles rund ums Hanf – wenn du die Welt des Hanfs einmal etwas intellektueller beleuchten möchtest, gibt es für dich zwei mögliche Reiseziele: Das Hasch- und Hanfmuseum in Barcelona oder das Hasch, Marihuana und Hanf Museum in Amsterdam. Beide sind eine Reise wert!

Amsterdam

Brown and White Concrete Building

In Amsterdam bekommst du nach dem Prinzip zwei für eins in der Nähe des Amsterdamer Rotlichtviertels einen guten Einblick in die Welt des Haschs.  Das

Museum zeigt verschiedene Nutzungsarten der Hanfpflanze. Besuchern wird ein Eindruck davon vermittelt, wie sie seit Jahrtausenden von Menschen als Material verwendet wurde, um Textilien, Seile und sogar Papier herzustellen. Hanf wurde auch zum Imprägnieren von Textilien, als Brennstoff für Öllampen, als Medizin und für die Produktion von Pinsel und Seife genutzt. Hanf ist auch eine Ölquelle gewesen.

Im zweiten Gebäudeteil, genannt Hanf-Galerie, wird aufgezeigt, wie Cannabis in Kunst und Kultur als Genussmittel verwendet wurde. Ergänzt wird das ganze durch eine kleine Kunstgalerie, in der Ausstellungen von Malern und Fotografen organisiert werden. Nach dem Museumsbesuch kannst du es dir in einem der zahlreichen umliegenden Coffeeshops gut gehen lassen und dein neu gewonnenes Wissen in chilliger Atmosphäre verarbeiten.

 

Barcelona

In einer tollen modernistischen Architektur erwartet dich eine überraschend interessante Ausstellung. In der Eingangshalle wird man von vielen Hanfblättern empfangen, die überall im Raum angebracht sind. Wenn man danach den eigentlichen Museumsbereich betritt, lernt man viel – überraschend viel – über den historischen Gebrauch der Hanfpflanze, den alltäglichen Nutzen und deren Position als Kulturpflanze im Licht der Geschichte.

Im „botanischen“bird's eyeview photo of high rise buildings Raum werden dir die Unterschiede zwischen den „männlichen“ und „weiblichen“, den berauschenden und beruhigenden Hanfpflanzen erklärt. Im Saal der „Alten Meister“ bekommst du Originalwerke zu Gesicht, die den Konsum von Marihuana darstellen. Im sogenannten „Industriellen Raum“ wird dir Hanf als Nutzpflanze vorgestellt. Du findest hier Seile, Klamotten und Schuhe, die aus Hanf hergestellt wurden. Du wirst überrascht sein, für was Hanf alles benutzt werden kann.

 

Die Geschichte und die Nutzung von Hanf und Hasch wird in Barcelona eindrucksvoll und anschaulich erklärt. Neben den vielen kulturellen Highlights der Stadt ist das Museum definitiv einen Besuch wert!

 

Adressen: 

Hasch-, Marihuana- und Hanf-Museum in Amsterdam

Oudezijds Achterburgwal 148

1012 DV Amsterdam

 

Hasch- und Hanfmuseum in Barcelona

Carrer Ample, 35

08002 Barcelona


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1. Verdampfen

Das Verdampfen ist im Allgemeinen viel gesünder als das Verbrennen von Cannabis und viel häufiger als früher. Außerdem schmeckt es viel besser. Allerdings benötigt man ein Hilfsmittel: den Verdampfer, auch Vaporizer genannt. Eine geeignete Dampfpfeife findest du in deinem Headshop, eine große Auswahl findest du außerdem bei zahlreichen Händlern online. Alternativ kannst du dir im Internet auch eine Anleitungen zum Bau deines eigenen Vaporizers suchen. Tipp: Beim Dampfen ist es neben der Einstellung der richtigen Temperatur auch sehr wichtig, die Knospen gut zu verwenden. Je feiner sie zerkleinert werden, desto effektiver werden die Wirkstoffe gelöst.

2. Essen

Ohne Zweifel ist dies, nach dem Rauchen, die beliebteste Methode, Cannabis zu konsumieren. Fast jeder hat schon einmal Haschisch oder Marihuana-Kuchen gegessen. Um seine volle Wirkung zu entfalten, solltest du das Cannabis nicht einfach so in das Essen packen, sondern vorher in etwas Öl oder Butter erhitzen. So kann sich das THC danach beim Essen freisetzen und nur so entfaltet es eine psychoaktive Wirkung. Das größte Problem dabei ist es, die Menge richtig zu bemessen. Vor allem bei Unerfahrenen kann es zu einer Überdosierung kommen, da die Wirkung sehr verzögert eintritt und nicht unmittelbar nach dem Verzehr zu spüren ist. Einen Joint, der zu stark ist, kannst du nach nur der Hälfte ausmachen. Das Gleiche kannst du nicht mit einem Kuchen machen, denn während du ihn isst, merkst du die Wirkung nicht. Selbst erfahrene Konsumenten reagieren oft stärker auf THC-haltige Esswaren als auf die gleiche Menge inhalierten Cannabis. Konsumiere also langsam und achte immer genau darauf, wie viel Marihuana oder Haschisch sich in deinem Keks oder Kuchen befindet!  

Legalisierung: Vorbild Kanada

Die Legalisierung von Cannabis wurde vor einigen Jahren von Kanadas Justin Trudeau versprochen und umgesetzt. Das Land kann jetzt auf fast fünf Jahre Erfahrung mit der Legalisierung von Cannabis zurückblicken.

Kanada als Wegweiser

Auch Deutschland mit seiner aktuellen Liberalisierungspolitik linst über den Atlantik, um sich ein Beispiel an Kanada zu nehmen. Kanada ist nach Uruguay das zweite Land der Welt, in dem der Anbau, Besitz und Konsum von Cannabis tatsächlich legal ist. Umso genauer sehen Befürworter und Gegner von Marihuana nach Nordamerika. Schließlich könnte Kanada zum Vorbild für Deutschland werden. Seit der Oktober 2018 dürfen Volljährige in Kanada Cannabis in Form von Blüten, Öl, Samen und Pflanzen kaufen, mit sich führen und konsumieren. Bis zu 30 Gramm darf man käuflich erwerben und bis zu 150 Gramm getrockneter Blüten besitzen. Einige Debatten gibt es und gab es jedoch: Der kanadische Ärzteverband zum Beispiel äußert die Sorge des zu niedrigen Mindestalters. Da sich das Gehirn noch bis zum 25. Lebensjahr weiterentwickle, wurde der Wunsch geäußert, das Mindestalter für den Erwerb von Cannabis auf 21 Jahre anzuheben. Außerdem empfahl er, ausreichend Therapiemöglichkeiten für Abhängige zur Verfügung zu stellen multimediale Präventionskampagne zu starten. So sollten gerade junge Menschen umfassend über gesundheitliche Risiken aufgeklärt werden.

Zwischenfazit zur Legalisierung

Mittlerweile wird in Kanada ein positives Zwischenfazit gezogen. Die kanadische Regierung hat zusätzliche Gelder in die Bekämpfung von Kriminalität im legalen Cannabisgeschäft investiert und in die Schulung von Polizeibeamten vorangetrieben. Nach der Legalisierung ist der Cannabis-Konsum sogar entgegen der ursprünglichen Erwartungen gesunken! Der Polizei zufolge gibt es keinen nennenswerten Anstieg von Verkehrsdelikten, die unter Cannabiseinfluss begangen werden. Eines der Hauptziele der Legalisierung in Kanada war es immer, Cannabis aus seinem Schattendasein zu holen. Das ist bisher nur teilweise gelungen, da immer noch viele nicht-lizenzierte Dealer Cannabis verkaufen. Obwohl viele Konsumierende es auf dem neuen, offiziellen Weg kaufen, blieben 40 % der Raucher ihren Dealern treu. Trotz dieser noch existierenden Schwierigkeiten hat Cannabis in Kanada gesellschaftlich an Akzeptanz gewonnen. Einige europäische Staaten erwägen aktuell auch aufgrund der bislang guten Erfahrungen in Kanada, eine Legalisierung von Cannabis in ihren Ländern auf den Weg zu bringen. Deutschland ist eines davon, und man darf gespannt sein, wann sich der Gesetzesentwurf zur Legalisierung in Deutschland schlussendlich in Realität verwandelt.

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