CBD und Schwangerschaft: Die Potenziale und Probleme des Cannabinoids während der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft geht für Frauen stets mit körperlichen Veränderungen einher. Obwohl gewisse gesundheitliche Symptome, wie die Morgenübelkeit, als normal bezeichnet werden können und schlussendlich zum Prozess der Schwangerschaft gehören, sind diese dennoch sehr unangenehm für die werdende Mutter. Es ist somit verständlich, dass schwangere Frauen nach Möglichkeiten suchen, um gesundheitliche Folgen der Schwangerschaft abzumildern. In Anbetracht der „klassischen“ Schwangerschafts-Symptome wird immer wieder CBD als potenzielles Wundermittel angebracht. In der Theorie hat CBD durchaus Potenziale, wenn es um die Schwangerschaft geht. Es gibt jedoch ein Problem: Wir wissen heute noch nicht, ob CBD während der Schwangerschaft bedenkenlos eingenommen werden kann. In diesem Beitrag möchten wir uns einen kurzen Überblick zu den Potenzialen und Problemen mit CBD während der Schwangerschaft geben.

CBD während der Schwangerschaft: Das Potenzial ist riesig!

Gleich zu Beginn möchten wir uns mit der Frage beschäftigen, warum man überhaupt während der Schwangerschaft auf CBD zurückgreifen sollte bzw. was die Vorteile sein könnten. Hierzu müssen wir zunächst anschauen, welche Symptome Frauen häufig während der Schwangerschaft erleben. Nachfolgend haben wir klassische „Nebenwirkungen“ der Schwangerschaft aufgelistet:

  • Morgenübelkeit
  • Ängste und Sorgen
  • Krämpfe
  • Sodbrennen
  • Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen (Ergebnis der zuvor genannten Symptome)

Die Freude der Schwangerschaft kann bei diesen Symptomen leider schnell in eine Qual übergehen, was natürlich keine Frau langfristig erleben sollte. Um die zuvor genannten Symptome zu lindern, wird daher stets nach unterschiedlichen Lösungen und „Behandlungen“ gesucht. Nun könnte man sagen, dass es für viele dieser Symptome ein klassisches Medikament gibt, welches das Problem schnell und effektiv beseitigen kann. Das Problem ist jedoch, dass viele Medikamente während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden dürfen oder zumindest davon abgeraten wird, sofern es sich nicht um einen Notfall handelt. Es muss demnach nach einer Alternative gesucht werden. Eine potenziell passende Alternative könnte CBD sein. Das Cannabinoid ist bekannt dafür, gewisse Symptome zu lindern. Obwohl die Forschung bezüglich CBD noch lange nicht abgeschlossen ist, gibt es bereits vielversprechende Ergebnisse und eine Vielzahl von Erfahrungsberichten.

CBD werden unter anderem die folgenden Wirkungen nachgesagt:

  • Linderung von Übelkeit
  • Angstlinderung und entspannende Wirkung
  • Krampflösend und Schmerzlinderung
  • Förderung von gesundem Schlaf

Vergleichen wir nun die Symptome der Schwangerschaft mit den Wirkungen von CBD, wird schnell klar, dass das Cannabinoid ein echtes Wundermittel für schwangere Frauen sein könnte. Es wir nahezu jeder Aspekt abgedeckt und könnte damit potenziell für ein deutlich verbessertes Wohlbefinden sorgen. Wichtig ist natürlich zu sagen, dass die aufgeführten Wirkungen nicht vollständig auf wissenschaftlicher Basis bewiesen werden können. Hierzu benötigt es weitere Forschung. Mittlerweile sind diese Wirkungen von CBD aber weitereichend akzeptiert und werden von vielen Menschen im Selbstversuch bestätigt.

Das Problem: CBD ist nicht ausreichend erforscht

Allgemein kann in Bezug auf CBD gesagt werden, dass es mehr oder weniger egal ist, dass noch nicht alle Aspekte genau erforscht sind. Menschen, die ein Potenzial sehen, können einfach einen Selbstversuch starten und schauen, ob die gewünschte Wirkung erzielt wird. Der Vorteil ist, dass CBD als ungefährlich eingestuft wird und im Regelfall keine negativen Folgen haben wird. Gefährliche Nebenwirkungen sind praktisch nicht vorhanden. Dies gilt jedoch nur für den „normalen“ Menschen. Die Schwangerschaft ist aus medizinischer Sicht eine sehr besondere Situation. Das Problem ist, dass für die Mutter unproblematische Dinge oft für das Baby gefährlich werden können. Es muss daher immer geprüft werden, ob ein Medikament oder ein Verhalten für die Schwangerschaft als „sicher“ eingestuft werden kann. Wie bereits erwähnt gibt es viele Medikamente, die nicht unbedenklich sind und daher während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden sollten.

Was ist also nun mit CBD? Die leider unzufriedenstellende Antwort ist: Wir wissen es aktuell noch nicht. Es gibt nicht ausreichend Forschungsergebnisse, die eine Gefahr bestätigen oder ausschließen könnten. Es kann demnach nicht gesagt werden, dass CBD für Mutter und Kind gefährlich ist. Gleichermaßen kann aber auch nicht gesagt werden, dass keine Gefahr von der Einnahme ausgeht. Diese Situation sollte so gewertet werden, also wäre CBD gefährlich. Wir müssen daher von der Einnahme von CBD während der Schwangerschaft abraten, solange es keine Ergebnisse gibt, die etwas anderes belegen.

Dein Portal für Cannabis und CBD

Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag gefallen hat. Hast du Lust, noch mehr über Cannabis oder CBD zu erfahren? Dann schau doch mal bei uns im Blog vorbei. Wir veröffentlichen regelmäßig neue Beiträge. Bist du noch auf der Suche nach einem CBD-Shop oder einem Head-/Growshop? Dann schau mal in der Shop-Übersicht vorbei.