CBD-Kaffee und seine Wirkungen

Kaffee wird von vielen geschätzt. Warum auch nicht? Das enthaltene Koffein hat eine psychoaktive Wirkung, welche jeden Konsumenten über das Nachmittagstief hinweg trägt oder am Morgen beim Aufwachen hilft. Natürlich hat er auch Nebenwirkung. Er kann gesteigerte Wachsamkeiten, Herzrasen, Angstzustände, Nervosität und Zittrigkeit auslösen.

Doch CBD kann Abhilfe schaffen und das ganz natürlich. Die beruhigende Wirkung von CBD kann die stimulierende Wirkung des Koffein etwas abschwächen. So werden durch die Beigabe von CBD in einer Tasse Kaffee die Nebenwirkungen reduziert oder ihr Auftreten sogar komplett verhindert. Auch mit einem vielleicht unangenehmen Zittern wäre dann Schluss.

Wechselwirkung CBD und Kaffee

Cannabidiol selbst ist nicht psychoaktiv. Es wird aus der Hanfpflanze gewonnen. In vielen Kulturkreisen gilt es schon seit Jahrtausenden als gesundheitsfördernd und schmerzlindernd. Neue Forschungen haben erwiesen, dass CBD und Kaffee ähnliche Wirkungsmechanismen aufweisen. Dabei kommt es bei CBD und Kaffee zu einer Steigerung der geistigen Wachheit und Konzentration während das CBD jedoch gleichzeitig die Nervosität lindert.

Kaffee bindet sich anstelle von Adenosin an die Rezeptoren. Der Neurotransmitter ist für die Müdigkeit verantwortlich, denn er drosselt die Interaktionsgeschwindigkeit von Neuronen. Durch den Kaffee wird die Müdigkeit verhindert. Auch CBD interagiert mit Adension. Im Gegensatz zu Koffein verbessert es die Wirksamkeit der Adension-Rezeptoren. Dadurch verspüren die Konsumenten eine beruhigende Wirkung und eine Linderung der Nebeneffekte des Koffeins. CBD kann außerdem die Wachheit weiter erhöhen, indem es die Serotonin-Aktivität erhöht. Das Glückshormon steigert das gesamte Wohlbefinden.

Angstgefühle werden reduziert

Koffein kann Nebenwirkungen wie Nervosität und Angstzustände auslösen. CBD kann dem entgegenwirken. Durch seinen Einfluss auf den Hypothalamus, mindert es Stressgefühle, denn des Hypothalamus ist für die Bildung von Hormonen verantwortlich. Auch Stresshormone werden hier produziert. CBD hat eine ausgleichende Wirkung auf diesen Bereich. Außerdem entspannt es die Muskeln. Also wird so auch ein unangenehmes Zittern reduziert. In der Epilepsie-Behandlung macht man sich diesen positiven Effekt schon zur Nutze.

Angstgefühle werden reduziert, da CBD auf die GABA-Aktivität wirkt. Der Neurotransmitter GABA wirkt beruhigend und entspannend. Durch CBD wird seine Aktivität erhöht. Auch geht die Neuroinflammation zurück. Es handelt sich um Entzündungen im Gehirn. Durch die anti-entzündliche Wirkung wird diese reduziert.

Die Wirkung von Kaffee wird durch CBD verlängert

Die positiven Effekte haben eine längere Wirksamkeit. Da beide Stoffe in der Leber abgebaut werden, wird der Abbau herausgezögert. Der Abbauprozess kann also nur verlangsamt durchgeführt werden. Durch den gleichzeitigen Konsum verlängert sich die Wirkung.

Die Mischung von CBD und Kaffee – So funktioniert es

Es gibt verschiedene Mischmöglichkeiten bei der Kombination von Kaffee und CBD. Will man den CBD-Kaffee selber mischen, nimmt man CBD Kristalle und kombiniert sie mit normalem Kaffee. Man kann außerdem CBD-Produkte zusammen mit Kaffee einnehmen oder Kaffee mit CBD-Zusatz kaufen. Mischt man CBD-Öl direkt mit Kaffee, schwimmt das Öl auf dem Kaffee. Es empfiehlt sich also den CBD-Kaffee auf eine andere Art zu mischen. Beispielsweise kann man vorher seinen Kaffee mit Butter oder einem Stück Kokosfett mischen und dann das CBD-Öl hinzufügen. In den USA ist diese Variante bereits als „Bulletproof Coffee“ bekannt.