Cannabis als Medikament gegen das Corona-Virus: Was steckt hinter den Gerüchten?

In Bezug auf die gesundheitlichen Vorteile von Cannabis gibt es immer wieder offensichtlich unrealistische Behauptungen. Versteh uns nicht falsch. Wir sind überzeugt davon, dass Cannabis sehr viel Potenzial in der Medizin hat. Dies wird bereits heute gezeigt und kann von vielen Forschungen belegt werden. Diesbezüglich sprechen wir auch häufig über Cannabis als „Medikament“. Doch manchmal werden die Möglichkeiten der Kräuter etwas überschätzt. Einen solchen Fall sehen wir auch in Bezug auf das Corona-Virus. Wir alle wissen mittlerweile, was COVID-19 ist und spüren täglich die Folgen der Pandemie. Nun haben wir bereits öfter gehört, dass Cannabis vielleicht die Lösung aller Probleme sein könnte und das ideale Medikament darstellen würde. In diesem Beitrag möchten wir diesbezüglich auf den Grund der Realität zurückkehren und uns der Frage stellen, ob Cannabis tatsächlich gegen Corona hilft.

Cannabis als Medikament gegen eine Corona-Erkrankung

Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass auch in Bezug auf die Corona-Pandemie behauptet wird, dass Cannabis als Allheilmittel helfen kann. Schlussendlich hat Cannabis viel Potenzial in der medizinischen Anwendung. Dies ist im Rahmen der Medizin mittlerweile auch anerkannt. Das Problem ist jedoch, dass viel zu oft überschätzt wird, was Cannabis tun kann bzw. wann ein Einsatz sinnvoll ist. Es gibt diverse Krankheiten und Symptome, wo die Forschung gezeigt hat, dass Cannabis eine positive Wirkung hat. Nun gibt es aber noch keine Forschungsergebnisse, die zeigen würde, dass Cannabis auch bei einer Corona-Infektion helfen kann. Wie kommt es also dazu, dass dennoch etwaige Behauptungen im Umlauf sind. Die Tatsache, dass immer wieder Behauptungen gemacht werden, die noch nicht wissenschaftlich belegt werden können, ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass es noch viele Aspekte von Cannabis in der Medizin gibt, die nicht erforscht sind. Es gibt einfach viel Potenzial in Cannabis, welches bisher nicht erforscht wurde. Dies macht es einfach, Vermutungen anzustellen. So ist es auch mit dem Corona-Virus. Wir wissen einfach nicht, ob Cannabis eine Wirkung hat. Könnte es eine Wirkung haben? Sicherlich!

Cannabis und Corona – Eine realistische Betrachtung der Situation

Es sollte klar sein, dass wir von Behauptungen Abstand nehmen sollten, die nicht ausreichend Beweise als Basis haben. Aber wie steht es nun um die Anwendung von Cannabis bei der Behandlung von einer Corona-Erkrankung? Wir möchten in diesem Beitrag natürlich nicht nur feststellen, dass alle Behauptungen falsch sind. Wie bereits erwähnt kann nicht ausgeschlossen werden, dass Cannabis eine Wirkung haben könnte. Wie ist also die aktuelle Situation? Es muss festgehalten werden, dass die Forschung nach einem Medikament nicht auf Cannabis fokussiert ist. Wir können daher auch nicht erwarten, dass es in naher Zukunft neue Erkenntnisse gibt. In der Vergangenheit gab es jedoch bereits viel Forschung um die Wirkung von Cannabis im Körper. Ohne an dieser Stelle zu tief ins Detail zu gehen, kann gesagt werden, dass die allgemeinen Forschungsergebnisse durchaus auf ein Potenzial bei der Behandlung von Corona-Erkrankungen hinweisen. Besonders der Eingriff von Cannabis in das sogenannte Endocannabinoid-System in unserem Körper ist interessant. Bestimmte Rezeptoren, die auch im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stehen, werden vom Cannabis beeinflusst. Was dies in der Praxis bedeutet, wissen wir aber einfach nicht. Daher sollten auch keine Behauptungen aufgestellt werden. Cannabis hat viel Potenzial in der Medizin. Es ist jedoch noch viel Forschung notwendig, um die genaue Wirkung und die daraus resultierenden Möglichkeiten abschätzen zu können. Für das Corona-Virus ist Cannabis aktuell zumindest noch kein Wundermittel.

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