Begriffsunterscheidung: CBD-Öl, Cannabisöl und Hanföl

Begriffsunterscheidung: CBD-Öl, Cannabisöl und Hanföl

24. Januar 2020

CBD-Öl, Cannabisöl und Hanföl…ist das nicht alles das Gleiche? Viele Menschen sind verwirrt, wenn es um die genannten Begriffe geht. Was ist legal und in Deutschland frei verkäuflich? Was steckt hinter den verschiedenen Bezeichnungen? Die drei Öl-Varianten sind von Grund auf verschieden und werden für unterschiedliche Einsatzgebiete angewendet. Bevor du also irgendein Öl mit Hanfblatt auf dem Etikett kaufst solltest du diesen Beitrag aufmerksam lesen.

Was ist CBD-Öl?

Anfangen möchten wir mit dem wohl relevantesten Öl. Der Wirkstoff CBD wird seit einiger Zeit für gesundheitliche Vorteile gelobt und für eine Vielzahl von Krankheiten bzw. Symptome eingesetzt. CBD ist ein Cannabinoid, welches aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Anders als das bekannte THC ist CBD nicht psychoaktiv und somit nicht berauschend. Daher sind Produkte mit CBD auch in Deutschland legal und frei verkäuflich. Wie bereits erwähnt wird CBD für gesundheitliche Zwecke konsumiert. CBD kann in verschiedensten Produkten beigefügt werden. Am beliebtesten ist aber das einfach CBD-Öl.

CBD-Öl wird aus Industriehanf hergestellt. Dieser spezielle Hanf hat einen sehr geringen THC-Gehalt. Wenn du ein CBD-Öl kaufst besteht dieses meistens aus einem Trägeröl (z.B. Hanföl). Das Öl wird dann mit einer gewissen %-Dosierung von CBD angereichert.

Merke: CBD-Öl ist nicht psychoaktiv. Der hohe CBD Anteil soll gesundheitlich förderlich sein. CBD-Öl ist in Deutschland legal.

Was ist Cannabisöl?

Nachdem wir nun wissen, dass CBD aus Hanf hergestellt wird muss Cannabisöl doch das gleiche sein oder? Nein! Cannabisöl sollte niemals mit CBD-Öl verwechselt werden. Bei Cannabisöl – auch Marihuanaöl oder THC-Öl genannt – handelt es sich um ein Öl mit THC. Das Öl wird nicht aus Industriehanf, sondern aus „normalen“ Cannabis hergestellt. Der Anteil von THC ist im Cannabisöl deutlich höher als bei einem CBD-Öl. Cannabisöl fällt, wie Marihuana Blüten, unter das Betäubungsmittelgesetz. In Deutschland darfst du THC-Öl also überhaupt nicht kaufen und besitzen.

Merke: Cannabisöl enthält THC. Der Verkauf und Besitz sind in Deutschland illegal. Cannabisöl macht High!

Leider sind die Begriffe Cannabisöl und CBD-Öl nicht ausreichend geschützt. Es kann daher passieren, dass du ein CBD-Öl findest, welches als Cannabisöl betitelt verkauft wird. In Deutschland kannst du eigentlich immer davon ausgehen, dass es sich um CBD-Produkte handelt. Im Zweifelsfall hilft ein Blick auf die Zutaten-liste.

Was ist Hanföl?

Die letzte Kategorie findet sich in den meisten Supermärkten. Zwischen Olivenöl und Rapsöl versteckt sich das sogenannte Hanföl. Hanföl ist frei verkäuflich und fast überall zu haben. Also muss es sich dabei um ein Öl mit CBD handeln oder? Konsumenten von CBD-Öl würden sich vermutlich wünschen, dass in den Hanfölflaschen CBD-Öl enthalten ist. Hanföl ist nämlich deutlich günstiger. Leider haben Hanföl und CBD-Öl nur wenig gemeinsam. Hanföl enthält nämlich gar keine Cannabinoide. Das Öl wird auch aus Industriehanf gewonnen. Für die Herstellung werden aber die Hanfsamen verwendet. Im Ergebnis hat man ein Öl ohne THC und CBD. Hanföl wird gerne zum Kochen verwendet. Obwohl kein CBD enthalten ist wird das Öl aufgrund seiner wertvollen Nährstoffe als gesund angesehen. Im Hanföl finden sich beispielsweise Antioxidantien, Omega-3- und -6-Fettsäuren und Protein.

Merke: Hanföl wird zum Kochen verwendet. Es enthält weder THC noch CBD. Das Öl liefert wichtige Nährstoffe in einer gesunden Ernährung.

Augen auf beim Öl kaufen!

Sofern du gut aufgepasst hast sollten die Unterschiede zwischen CBD-Öl, Cannabisöl und Hanföl jetzt geklärt sein. In Deutschland solltest du nicht auf Cannabisöl stoßen können. Im Ausland – wo Cannabis legal ist – sollte man aber gut aufpassen welche Wirkstoffe im Öl enthalten sind. Aber auch in Deutschland muss man aufpassen, dass das teure CBD-Öl nicht in der Bratpfanne verdunstet. Genauso unschön wird es wohl, wenn du dein pures Hanföl für „gesundheitliche“ Zwecke trinkst.

Du möchtest noch mehr über Cannabis und CBD wissen? Dann schau doch mal bei uns im Blog vorbei! Bei Cannazon.de sind wir zudem Experte für das Thema Cannabis kaufen.

Viel Erfolg beim Öl Einkauf!


Weitere Beiträge

Joint gedreht – Feuerzeug fehlt!?

Jeder Raucher und jede Raucherin kennt es: Man sitzt gemütlich zuhause, im Auto oder in der Natur, hat einen fertig gedrehten Spliff in der Hand und tastet in der Jackentasche nach dem Feuerzeug – das nicht da ist. Was nun? Man hatte sich schon so auf das Raucherlebnis gefreut und wird kurz vor dem Ziel ausgeknockt! Was erst einmal aussichtslos scheint, lässt sich jedoch so manches Mal noch einmal zum Guten wenden. Wir haben überlegt und ein paar mögliche Auswege aus dem Dilemma für euch zusammengetragen. Ausweg Eins: Mache dein eigenes Feuer Wenn die Zeiten hart sind, musst du dich manchmal an deine Höhlenvergangenheit erinnern. Das geht natürlich nur, wenn du dich im Freien aufhältst. Außerdem müssen irgendwo Holzspäne und kleine Zweige in der Nähe sein, die von einem Funken angezündet werden können. Du kannst so beginnen, ein Messer wiederholt an einem Stahlstab zu reiben bis es so heiß ist, dass ein Funken auf den kleinen Spänehaufen, den du zusammengetragen hast überspringt. Solltest du eine AA-Batterie und etwas Alufolie zur Hand haben, gibt es sogar einen ganz einfachen Trick: Verbinde mit einem kleinen Streifen der Folie die beiden Enden der Batterie und es bilden sich kleine Flammen.   Ausweg Zwei: Verwende eine Lupe Um diese Methode erfolgreich anzuwenden, benötigst du außer der Lupe ein kleines Glasgefäß, die Buds deiner Wahl und: Sonnenschein. Gib einen Bud Gras in das Glas, halte es in einem Winkel, in dem es die starken Strahlen der Sonne einfängt und richte es auf den Innerhalb von Minuten wirst du beobachten können, wie aus den Knospen ein wenig Rauch aufsteigt.  Jetzt brauchst Du nur noch einen Zug zu nehmen und dich dem Highsein hinzugeben.   Ausweg Drei: Schalte den Toaster an In fast jedem Haushalt zu finden ist ein Toaster. Manchmal wird er nicht genutzt und ist im hintersten Winkel des Küchenschrankes versteckt. Nun ist es an der Zeit, ihn wieder hervorzuholen – du benötigst sicher keine Erklärung dafür, was du jetzt zu tun hast.   Ausweg Vier: Die Herdplatte Die Lösung kann so nah liegen, und doch sieht man sie nicht, vor allem wenn man eventuell bereits geraucht hat und ein leichtes High-Gefühl verspürt. Ob Gas- oder Elekroherd – an beiden lässt sich problemlos ein Joint entzünden.   Ausweg Fünf: Erinnere dich an den Zigarettenanzünder Wenn du im Auto bist, liegt die Lösung ganz nahe: Handyladekabel ausstöpseln, Joint einstöpseln, rauchen und endlich entspannen.   Ausweg Sechs: Menschen mit Feuerzeug aufsuchen Hierbei ist ein wenig Vorsicht geboten, schließlich billigt nicht jeder den Konsum von Cannabis. Schau dir die Leute, die du nach einem Feuerzeug bittest, genau an, bevor du den Joint zückst!

Der erste Joint – Tipps zum ersten Cannabiskonsum

Du willst dich auf deine erste Reise in das Land des Joint-Rauchens begeben? Bevor du zum ersten Joint greifst, solltest du über ein paar Punkte nachdenken, bzw. einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Im Endeffekt geht es darum, Körper und Geist auf dieses völlig unbekannte Erlebnis vorzubereiten. Wir haben hier für euch die besten Tipps zusammengestellt, um deine erste Cannabis-Erfahrung zu einer rundum positiven Erfahrung zu machen.

Joints drehen: So verlängert der Grinder den Rauchgenuss

Jeder Cannabiskonsument kennt die Situation: Man hat Lust, so richtig schön high einen gemütlichen Abend mit einem Freund oder einer Freundin auf dem Sofa zu verbringen. Kaum hat man es sich zu zweit gemütlich gemacht, klingelt es an der Tür, und weitere Freunde kommen herein. Eigentlich wollten sie auf ein Konzert gehen, aber die Veranstaltung fiel aus, und sie waren gerade in der Gegend. Ihr freut euch, sie zu sehen, denkt aber auch an der spärlichen Grasvorrat, dessen Reste ihr eigentlich zu zweit vernichten wolltet. Tja, jetzt muss geteilt werden!

Die Cannabis-Geschichte und was sie verändert hat

Die Geschichte von Cannabis wurde durch viele verschiedene Ereignisse geprägt. Ein paar Ereignisse sollte man einfach kennen wenn es um die Legalisierung von Cannabis geht. Natürlich gibt es noch viele mehr, die es sich aufzuschreiben lohnen würde. Doch hier ist ein Blogbeitrag über den Anfang der Cannabislegalisierung.

Cannabis und die Parkinson-Krankheit

Wie viele wissen, handelt es sich bei Parkinson um eine degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems. Da sich Cannabiskonsum auf das zentrale und periphere Nervensystem auswirkt, lohnt es sich den Zusammenhang zwischen Cannabis und Parkinson wissenschaftlich zu betrachten. Die Frage, die sich stellt, ist: Hat der Konsum von Cannabis Auswirkungen auf die Symptome von Parkinson. Ein Blogbeitrag zu dem Thema.

Kann man Cannabis einfrieren?

Es hört sich erst einmal nicht vielversprechend an, Cannabis einzufrieren. Doch ist es weitverbreitet. Ob Selbstversorger oder kommerzielle Züchter ist hier egal, denn viele praktizieren es. Was die Vor- und Nachteile sind erfahren Sie hier in diesem Blogbeitrag.

Marihuanatinktur: Eine Definition

Eine Cannabistinktur ist dann eine gute Idee, wenn man den Körper mit Cannabinoiden versorgen will. Es ist also kein Rauch nötig, um die ersehnte Entspannung zu finden. Sie bieten besonders Einsteigern eine Möglichkeit mit Cannabis vertraut zu werden. Hier einmal eine Zusammenfassung zu den Vorteilen einer Cannabistinktur.

Die Nutzen von Hanfkerzen

Viele fragen sich sicher was Hanfkerzen überhaupt sind. Sie können Sessions noch entspannter machen, denn sie sorgen für Ambiente. Der Raum wird aromatischen Terpenen erfüllt. Die Zugabe von Hanfsamöl lässt sie zudem langsamer und gleichmäßiger abbrennen. Sie haben eine längere Lebensdauer als Kerzen aus Wachs und Docht. Hier ein kurzer Beitrag zu den Vorteilen von Hanfkerzen.

Dinge, die man tun kann, wenn man alleine high ist

High kann man viel tun. Auch wenn man alleine ist. Sitzt man also an einem Freitagabend alleine in seiner Wohnung und hat keine Ahnung was man machen soll, ist dieser Artikel genau richtig. Hier folgen ein paar Solo-Aktivitäten, die zur Inspiration beitragen sollen. Ob man etwas Kreatives, Aktives oder Erholsames machen will, ist ganz egal. Ein Blogbeitrag für, die die auch mal alleine high sind.

Cannabis Contact High

Es kann schon einmal vorkommen, dass man im Gespräch ist mit rauchenden Freunden und im nächsten Moment spürt, dass einem die Augenlieder schwer werden und man fühlt sich mental etwas munterer. Das ist ein Contact High. Es ist sicherlich möglich eins zu erleben. Dieser Blogbeitrag wird näher auf das Phänomen eingehen.