Alternative Tiermedizin: Pferde und CBD

Alternative Tiermedizin: Pferde und CBD

1. Februar 2022

Häufig konzentriert sich die CBD Forschung auf den Menschen. Doch auch für die Tiermedizin kann CBD Fortschritte bringen. Auch Tiere besitzen körpereigene Cannabioid-Rezeptoren. Aus diesem Grund finden wissenschaftliche Untersuchungen zur alternativen Tiermedizin für Haus- und Nutztiere statt. Bei Pferden befinden sich Cannabinoid-Rezeptoren im Magen-Darm-Trakt. Dieser Blogbeitrag geht näher auf die Chancen von CBD-Öl für Pferde ein.

CBD als alternatives Mittel gegen Koliken

Empfohlen wurde Cannabis schon vor hundert Jahren für die Behandlung von Koliken. Neue Studien haben gezeigt, dass Cannabidiol auch in Fällen von Schmerzempfindlichkeit helfen kann, in denen kein anderes Mittel hilft. Es handelte sich um eine Menge von 250mg reines kristallines Cannabidiol bei zweifacher täglicher Verarbeitung. Auch halfen die CB2-Rezeptoren dabei Gelenktarthrose bei Pferden zu lindern. Nicht zuletzt wurden CBD-Öle und andere Hanfprodukte dazu eingesetzt Angstzustände zu lindern.

Eine weitere interessante Entwicklung in der Cannabisforschung ist die Behandlung von Koliken. Dabei handelt es sich um Bauchschmerzen, die durch Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt entstehen. Sie gehören zu den häufigsten Todesursachen bei Pferden. 9% der Koliken sind medizinisch soweit nicht behandelbar, dass eine Operation erforderlich ist. Dieser Eingriff ist komplex und kostenintensiv und birgt viele Risiken. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die postoperative Infektionsrate bei 2-40% liegt. Nach zwei oder mehr Operationen steigt sie auf 85%. Die Cannabisforschung ist also für Pferde Besitzer und Veterinäre von großer Bedeutung.

Forschungen über das Endocannabinoid-System bei Pferden

Im Magen-Darm-Trakt von Meerschweinchen, Ratten, Katzen und Hunden finden sich CB1 und CB2-Cannabisrezeptoren, wie das ebenfalls beim Menschen der Fall ist. Bei Pferden ist das Endocannabinoid-System noch nicht sonderlich erforscht. Neue Studien untersuchen Aspekte der Pferdebiologie. Darunter auch die Verteilung von Cannabinoid-Rezeptoren im Hüftdarm. Das ist ein kleiner Teil des Dünndarms an der Mündung zum Dickdarm.

Die Studie fand, dass die Position der CB1-Rezeptoren nahelegt, dass es möglich sein könnte, Medikamente zu entwickeln, die förderlich für die Darmpermeabilität, Zellregenerierung, Wundheilung und Entzündungen sind. Auch fand die Studie, dass die CB2-Rezeptoren mit Medikamenten interagieren könnten, die die Struktur des Magen-Darm-Trakts erhalten könnten. In ähnlicher Weise könnte man auch mit anderen Teilen des Endocannabinoid-Systems arbeiten, um den Transport von Nahrung durch den Darm zu regulieren. Alle diese Indikationen unterstützen die Genesung von Koliken und eröffnen die Möglichkeit der Entwicklung von Cannabis-basierter Medizin für Koliken bei Pferden.


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